Über Herr Natischer

Wahl-Berner mit Walliser Migrationshintergrund. Wenn ihm langweilig ist, schaut er SwissView und freut sich schampar, wenn er erkennt, wo der Heli grad drüberfliegt. Wer mag, kann Herrn Natischer gern auch auf Twitter, bei Tumblr, Instragram oder Flickr folgen.

#274 – Piste

#274

Wo hätten Piloten diese Aussicht beim Start?
Tipp: Déjà-Vu, anyone?

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#271 – Geschinersee

Geschinersee

Auf unserem letzten Rätselbild suchten wir den Geschinersee. Dieser wurde neulich anfangs Juni von Stefan mutmasslich erstbesurft – leider bei eher flauem Wind, aber bei doch eher ziemlich erfrischenden Temperaturen.

Während der Renaturierung des zwischen Ulrichen und Geschinen im Obergoms gelegenen ehemaligen Militärflugplatzes wird der örtliche Bach bei Geschinen in einem Baggersees gefasst und dient seither einer eher übersichtlichen Bande Unerschrockener zum hochsommerlichen Bade – und manchmal eben auch dem Surfen. Hinter dem See erkannten wir die Masten der Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Der 2’777 Meter hohe Berg dahinter ist das Blashorn. An dessen Vorderseite – im Blaswald – habe ich das Skifahren erlernt. Der dort einzige vorhandene Skilift hatte (fast) nur Holzbügel, er lupfte uns kleine Skifahrer alben schampar und man fiel regelmässig vom Lift. Die Anlage war alben von 10 – 12 Uhr und von 13 – 16 Uhr geöffnet. Unabhängig von Wetter oder Saison – schliesslich mussten Billettverkäufer und Bügel-Recker um 17 Uhr im Stall sein …

Ja, liebe jugendliche Skifahrer, über Mittag war alles eine ganze Stunde einfach geschlossen, Beiz gabs keine, ergo auch kein WC, aber eigentlich war der ganze Hang ein ganz unglaublicher Fun-Park. Es war an einem Nachmittag nicht möglich, mehr als 12 Fahrten zu machen, und glaubt mir, wir haben es versucht … 🙂

Wir haben die folgenden Antworten erhalten und versprechen hiermit hoch und heilig, die Bilderrätsel künftig wieder etwas einfacher zu halten:

@theswiss Der Geschinensee wurde auf dem Gebiet eines ehemaligen Militärflugplatzes angelegt. Wieder einmal eine sehr interessante Geschichte!
@Znuk_ch Also der einzige Berg mit 2777 Meter mit Schmalspurbahn, den ich gefunden habe, ist das Blashorn im wunderschönen Kanton Wallis. Dort in der Nähe ist ein See bei Geschinen. Dieser wurde gemäss gefundenem NZZ-Artikel als Seiteneffekt auf einem ehemaligen Militärflugplatz platziert um mit dessem Aushubmaterial mittels Damm das Dorf vor Lawinen zu schützen.
Meermeitli – Eveline Bühler Thunersee; Armee: Patrouille Suisse; Berg und Wald: Schwalmere
Meermeitli – Eveline Bühler Nachtrag: in Thun befindet sich die RUAG-Waffenfabrik, aber irgendetwas mit der Patrouille Swiss war dort auch…
@fredbue Thunersee? Aber die BLS fährt eigentlich auf Normalspur.

#271 – Beim Surfen

#254

Auf welchem See(li) surft Stefan?
Und was hat das mit der Armee zu tun?

Der Berg im Hintergrund ist 2’777 Meter hoch, im gleichnamigen Wald gibts jedoch keinen Skilift mehr. Die Masten hinterm See gehören zu einer interkantonal tätigen Schmalspurbahn.

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#268 – Bättlerchuchi

Bättlerchuchi_nah

Ich meine, die Schweiz nicht sooo schlecht zu kennen, aber offenbar hab ich ein paar doch ziemlich grosse weisse Flecken – v.a. wenn es sich um Regionen ohne Anbindung ans Schienennetz handelt.

Als ich also neulich auf einer Motorradrunde bei Niederbipp so zu mir dachte, bon, ich fahre jetzt einfach mal da den (Jura-)Hügel hinauf, und irgendwo dort gibt dann sicher eine schöne Aussicht aufs Mittelland, wurde ich wieder einmal sehr positiv überrascht. Die Schönheit unseres Landes begeistert mich immer wieder. Dass sich die vermeintliche Sackgasse oben auf (in? bei?) der Bättlerchuchi auch noch als eine Passstrasse entpuppte, die mich alsbald hinunter ins solothurnische Herbetswil im Balsthalertal führte, von dessen Existenz ich davor eigentlich gar nicht wusste, war nur ein weiteres Highlight.

Bättlerchuchi«Berggänger, die den Jura bestens kennen, behaupten, dies sei der schönste Platz der Welt! Man geniesst hier eine Rundsicht wie selten irgendwo – über das ganze Mittelland bis zu den Alpen. Beim Aussichtspunkt hat es eine Panorama-Tafel und eine Feuerstelle zum Brätlen.» [Quelle]

Weisse Flecken? Pffft. Doch nicht bei den @geoblogch-RäzlerInnen! Wir erhielten die folgenden Antworten:

@meisterrem Bättlerchuchi – Blick Richtung Solothurn
@uesu_Ch Bättlerchuchi
@Znuk_ch Ich würde sagen Blick in Richtung meine Heimat? Der Berg rechts dürfte von der Form her der Balmberg sein, der Fotograf steht also auf einer Passstrasse weiter östlich. Da bleibt fast nur der Passstrasse über die Bättlerchuchi.
mikef79 bättlerchuchi
@krass_basel Rüttelhorn +/- (Jurakette, oberhalb Farnern)
Harvest Lueg
Urheinau Schwieriges Problem für mich, ich rate mal ins Blaue: Schwengimatt (Schwängimatt) Laupersdorf – Niederbipp
@blaisekropf Bättlerchuchi-Pass, Verbindung zwischen Wiedlisbach und Herbetswil

#268 – Rundsicht

#268

Auf welchem Berg/Pass gibt es diese Aussicht?
Ein Klick aufs Bild vergrössert dieses deutlich. Wir sehen u.a. Langenthal.

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#265 – Val Bedretto

Val Bedretto

Zwei Passstrassen beginnen in Airolo: Eine führt nordwärts über den Gotthard (2106 M.ü.M.) in den Kanton Uri, wo auch unser Räzelfoto entstand, die andere führt westwärts durch das Val Bedretto Richtung Nufenen (2478 M.ü.M.) und schliesslich ins Wallis. Talaufwärts trifft man auf die Gemeinden Fontana, Ossasco, Villa, Bedretto und Ronco. Weiter oben gibts dann noch den Ort All’Aqua, das aber eigentlich nur noch aus einer Beiz besteht, die der eine oder andere Gebirgsfüsilier sicher ganz gut kennt.

Das Val Bedretto wird vom Oberlauf des Flusses Ticino durchflossen und erstreckt sich vom Nufenenpass bis nach Airolo. Es ist der westliche Ausläufer des Valle Leventina. Über den Nufenenpass gelangt man in den benachbarten Kanton Wallis, während ein alter Saumweg über den San-Giacomo-Pass ins italienische Val Formazza führt. [Quelle]

Im Hause Natischer fuhr man früher sonntags gern über die Nufene ins Bedrett um dort Bekannte zu besuchen und in der Bäckerei in Bedretto von den hauptsächlich aus Butter bestehenden Bisquits zu kaufen. So ist das Val Bedretto der mir eindeutig am besten bekannte Teil des Tessins.

Ganz offenbar ergeht das den meisten GeoräzlerInnen anders. Nach mehreren Zusatzhinweisen erhielten wir die folgenden Antworten:

@vasile23 Val Bedretto (Ticino) – photo taken along Gotthardpass road
@chm Der Zusatzhinweis (aus dem Auto fotografiert) hat mir geholfen. Es ist der Blick ins Bedrettotal (von der Gotthardpassstrasse aus).
Christoph Jeger Val Bedretto
Regula Tschanz Val d’Entremont (Passstrasse auf den Grossen St. Bernhard)
Znuk Ich tippe auf das Bedrettotal und frage mich wieso dass ich gestern nur die Walliser Seite des Nufenen ergoogelt habe.
@zahnpastalachen Nufenen
mikef79 val bedretto
didi Val Bedretto, aufgenommen von der Gotthard-Passstrasse aus
@one996 Das müsste das Bedretto sein mit Blick zum Nufenenpass.

Den Standort des Fotografen kennt Ihr möglicherweise besser aus dieser Perspektive.

#265 – Tal

Nach der überaus gelungenen Geoblog-LeserInnenreise gehts heute wieder weiter mit Bilderräzeln:

#248

Am Ende dieses Tals verläuft eine Sprachgrenze. Auf welches Tal schauen wir hier hinab?

Nachtrag: Die Strasse endet nicht an der Sprachgrenze und das Foto wurde aus dem Auto heraus aufgenommen.

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#262 – Saint-Imier

Saint-Imier

Neulich fuhr ich anlässlich einer Etappe der «Tour de Super League» mit dem Zug von La Chaux-de-Fonds nach Biel/Bienne und hielt dabei in St-Imier. Der Vallon de Saint-Imier ist ein Jura-Längstal, durch das die Suze fliesst. Der Berg nordwestlich von Saint-Imier ist der Mont Soleil. Dort wird seit 1992 in einem Sonnenkraftwerk Strom gewonnen. Dieses kann besucht werden, es führt eine Seilbahn hinauf. Auf der andern Seite erhebt sich der Chasseral, den kennen wir ja sicher alle. Prächtigster Jura jedenfalls – schaut Euch das ufallfäll einmal vor Ort an!

In Saint-Imier mach(t)en sie in Uhren:

1866 wurde die Compagnie des Montres Longines Francillon SA gegründet. Mit der Uhrenindustrie setzte ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung ein und die Bevölkerung wuchs von 2632 Einwohnern (1856) auf 7557 Einwohner (1888). Saint-Imier wurde zum Zentrum der Uhrenherstellung im Vallon de Saint-Imier und erlebte nach 1880 eine Blütezeit, in der zahlreiche grosse Industriebauten erstellt wurden. 1901 wurde eine Uhrmacherschule, die heutige Ingenieurschule, gegründet. Durch die Krise in der Uhrenherstellung ab 1970 hat der Ort schwer gelitten. Hunderte von Arbeitsplätzen gingen verloren und die Bevölkerungsabnahme verstärkte sich. Heute hat sich die Gemeinde auf die Mikromechanik und die Produktion von Präzisionsgeräten spezialisiert. Weitere Arbeitsplätze gibt es auch in der Herstellung von Uhrengehäusen. [Quelle]

Wir erhielten die folgenden Antworten:

11.08.2014 13:07 @edi_spring St. Imier
11.08.2014 13:12 @michsorg St. Imier mit Longines-Fabrik
11.08.2014 13:13 Claudia Grünthal
11.08.2014 13:27 tinu Am Bahnhof von St.-Imier mit Blick auf die Longines.
11.08.2014 13:29 Nick Saint-Imier
11.08.2014 13:34 Wisi St-Imier?
11.08.2014 13:36 roland st-imier, repektive sankt immer. blick richtung süden, gegen longines.
11.08.2014 13:36 LUnGE St-Imier
11.08.2014 13:53 meisterrem Saint Imier (war da jemand eine Randsportart schauen?)
11.08.2014 14:09 @krick68 Könnte in St-Imier sein …
11.08.2014 14:41 @one996 LONGINES in Saint-Imier
11.08.2014 14:57 @lerouge Das müsste St. Imier sein, da werden die Longines Ticker ja hergestellt.
11.08.2014 15:29 igwigg St. Imier, die Firma da auf dem Bild stellt Uhren her. Und am 3. Oktober ist dann wieder Warenmarkt im Dorf 🙂
11.08.2014 15:43 Zimi müsste St.-Imiér sein
11.08.2014 15:45 Toby St. Imier
11.08.2014 21:51 Tom Der Bahnhof von St. Imier
12.08.2014 00:33 Urheinau St. Imier mit Longines-Fabrik
12.08.2014 08:31 mikef79 bahnhof sankt immer
12.08.2014 09:02 paloba1979 St.-Imier
12.08.2014 09:52 chrigu St-Imier
12.08.2014 10:24 statistiker Bahnhof St-Imier
12.08.2014 12:14 @schwarzd St-Imier (Longines sei dank )
12.08.2014 14:30 der Muger St-Imier, odr so…

Mir scheint, wir sollten diesen Vallon de Saint-Imier für allfällige künftige Geoblog-Leserreisen im Hinterkopf behalten …

#262 – Fabrik

#263

An welchem Bahnhof stehen wir heute?

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#259 – Säntis

Säntis

Unsere mutmasslich regelmässig an der Schwierigkeit unserer Räzel scheiternde und nur deshalb nur selten in den Auflösungsbeiträgen erwähnte Leserin Zora De Brunner machte neulich einen Ausflug auf den höchsten Gipfel des Alpstein, den Säntis. Dieser liegt bekanntlich auf der Grenze zwischen den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen und kann auf einfachstem Wege mittels Seilbahn ab der Schwägalp erreicht werden.

Der Säntis ist mit 2’501,9 m ü. M. der höchste Berg im Alpstein (Ostschweiz). Durch die exponierte, nördlich vorgelagerte Lage des Alpsteins ist der Berg eine von weither sichtbare Landmarke. So gibt es beispielsweise im Schwarzwald Häuser mit dem Namen Säntisblick. Vom Säntisgipfel aus kann man in sechs verschiedene Länder sehen: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien. [Quelle]

Auf dem Foto unseres Räzels blicken wir übrigen hinunter ins Toggenburg, genauer gesagt: Richtung Unterwasser.

Unterwasser ist ein Ort in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Es ist das zweithöchstgelegene Dorf im Toggenburg. Das Dorf liegt eingebettet zwischen dem Alpstein und den sieben Churfirsten am Fusse des Säntis auf einer Höhe von 910 m ü. M.. [Quelle]

Ja, ich habe dieses Bilderräzel technisch irgendwie «veryoungboyst» und deshalb klappte der Link zum Räzel nicht, was möglicherweise die Eine oder den Anderen vom Miträzeln abhalten liess. Bitte entschuldigt diesen meinen Faux-pas. Ich konnte ihn zwar noch beheben, aber offenbar waren die Räzelfreunde bereits weg.

Unsere Lösungsvorschlag-Inbox enthielt jedenfalls als einzige Antwort diejenige von Wisi, weshalb wir ihm zu seinem ersten @geoblogch-Titel gratulieren!