#1036 – Lauterbrunnen

Die Kirche in Räzel #1036 steht in Lauterbrunnen. Der Kirchturm weist die für das Berner Oberland typische Schindelbedeckung auf. Weiter geholfen haben mag der Berg im Hintergrund, das Lauterbrunner Breithorn, wobei mich @znuk_ch verunsicherte. Ich bin der Meinung, dass der Gipfel über dem Blitzableiter des Kirchendaches das Grosshorn ist und der breite – eben – das Lauterbrunner Breithorn. Belehrungen gerne in den Kommentaren.

Bekannt ist Lauterbrunnen vor allem für die steilen Felswände, über die sich die höchsten Wasserfälle der Schweiz stürzen, angeblich 72 an der Zahl. Für die internationale Szene der Basejumper, jenen Verrückten, die von den Felsen springen, ist der Ort ein Hotspot.

Wir zogen die gemütlichere Variante vor und machten eine Rundwanderung: Von Lauterbrunnen hoch zur Grütschalp mit der Seilbahn, auf dem Wanderweg nach Mürren, wieder mit der Seilbahn runter nach Stechelberg und zu Fuss zurück nach Lauterbrunnen, eine schöne Runde im ersten Novemberschnee.

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#1035 – Bex

Unser aktuelles Räzelfoto entstand beim Temple Protestant in Bex (VD).

«Bex liegt auf 424 m ü. M., 8 km südsüdöstlich des Bezirkshauptorts Aigle (Luftlinie). Das ehemalige Strassenzeilendorf erstreckt sich am östlichen Rand des unteren Rhônetals, auf der Schwemmebene, die der Fluss Avançon im Lauf der Zeit bei seinem Austritt in das Rhônetal akkumuliert hat, am Südfuss des Wald- und Rebberges Montet, in den Waadtländer Alpen.» (Quelle) Weiterlesen

#1034 – Stade de Charmilles Geneve

Die Zeitreise ging diesmal nach Genf, genauer gesagt in das Charmilles Quartier, wo am 28. Juni 1930 das gleichnamige Fussballstadion eingeweiht worden ist. Das Eröffnungsspiel verlor ein desolates Servette gegen First Vienna FC mit 0-7. Das Spiel fand im Rahmen des Coupe des Nations statt, ein Turnier, das leider nicht regelmässig zu Stande kam. Genf kam via Verlierertableau bis in den Halbfinale und verlor anschliessend das Spiel um den dritten Rang mit 5-1, richtig, gegen First Vienna FC.
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#1033 – Grottes de Réclère

Im Räzel #1033 haben wir die Grotten von Réclère im äussersten Nordwesten der Schweiz gesucht. Mit ganzem Namen heissen sie „Grottes et Préhisto-Parc de Réclère“. Der abgebildete Stalagmit wird „Dôme“ genannt und ist mit 15 Metern der höchste der Schweiz.
Auf dem gleichen Gelände, aber oberirdisch, kann man in die Urwelt eintauchen. Auf einem Rundweg können wir zahlreiche Dinosaurier und andere ausgestorbene Tiere bestaunen. Bei vielen können wir froh sein, dass sie ausgestorben sind, man möchte ihnen nicht begegnen auf einem Spaziergang. Auf dem angegliederten Campingplatz kann man gleich noch die Nacht verbringen.

Wir besuchten die Grotten und den Park anlässlich unserer halben Durchquerung des Juras von Basel auf den Mont Soleil. Wir waren so frei und nannten sie Transjurane.

Die Geoblog-Leser kennen sich auch unter der Erde aus, die meisten erkannten die Grottes de Réclère und einige sogar den Dom (oder Dôme, wie die Einheimischen sagen). Schnellster war stobe. Weiterlesen

#1032 – Lengwil

Unser aktuelles Räzelfoto zeigte Lengwil (TG).

«Lengwil ist eine politische Gemeinde im Bezirk Kreuzlingen. Sie liegt südlich der Stadt Kreuzlingen auf dem Seerücken. Seit dem 1. August 2012 besteht die Gemeinde Lengwil aus den folgenden vier Ortschaften (alle mit der Postleitzahl 8574), in der Reihenfolge von Nord nach Süd: Lengwil, Dettighofen (Lengwil), Oberhofen bei Kreuzlingen, Illighausen.» (Quelle)

Bildquelle: lengwil.ch

Falls in Lengwil eine ebensolche auftreten sollte, klickt einfach hier.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit CFu über die schnellste richtige Antwort: Weiterlesen

#1031 – Emmenspitz bei Solothurn

Beim Emmenspitz östlich von Solothurn mündet die Emme in die Aare. Während das aus dem Bielersee kommende Wasser der Aare recht klar ist, transportiert die Emme – die durch keinen See fliesst – recht viele Schwebstoffe.

Weitere spannende Facts zum Emmenspitz: #820

Wer erkannte den Emmenspitz

Wir erhielten für das tolle Gasträtsel von Heinz die folgenden Antworten, am schnellsten löste einmal mehr Mä-2. Gratulation! Weiterlesen

#1030 – Stabbio

Der Gleitschirmflug von Andreas führte über den Weiler Stabbio im Tal des Lichts (Bleniotal).

Über Stabbio weiss ich nichts zu berichten. Auch Google findet nicht wirklich was interessantes dazu. Umso überraschter war ich, dass auch diese Knacknuss von unserer Leserschaft innert Minuten geknackt worden ist! Weiterlesen

#1029 – Spiez

Unser aktuelles Räzelfoto entstand in der Spiezer Bucht.

«Die Gemeinde Spiez liegt im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental am Südufer des Thunersees. Die Gemeinde erstreckt sich über 10 km von der Bäckerei Linder, Gwatt, bis zum Krattiggraben in Faulensee. Spiez ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Es liegt an der Lötschberglinie und somit an der zweiten wichtigen Nord-Südverbindung der Schweiz. Aber auch die Bahnlinie nach Interlaken und somit zur Brünigbahn und die Linie ins Simmental mit Verbindungen an den Genfersee spielen eine wichtige Rolle. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) betreibt in Spiez das ABC-Zentrum Spiez mit dem Kompetenzzentrum ABC der Armee und dem renommierten LABOR SPIEZ, dem eine massgebliche Rolle beim Schutz der Schweizer Bevölkerung vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen zukommt.» (Quelle)

Bildquelle: spiez.ch

Im Gegensatz zum Brienzersee, wo derzeit Winterpause herrscht, verkehren auf dem Thunersee auch winters Kursschiffe.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit Lädi über die schnellste richtige Antwort: Weiterlesen

#1028 – Neuchatel Beau Rivage

Das gesuchte Gebäude befindet sich in Neuenburg.

Wir durften kürzlich anlässlich der Bauarbeiten an der gesperrten Stadtautobahn wie früher wieder mal durch Neuenburg durchfahren. Auf der Höhe der Abzweigung nach La Chaux de Fonds mussten wir kurz halten und es gab halt diesen Schnappschuss vom Hotel Beau Rivage. Fotoästheten mögen entschuldigen.

Wer erkannte das Hotel Beau Rivage?

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#1027 – Scuol

Im letzten Rätsel haben wir Scuol im Unterengadin gesucht. Der Ort ist ein Ausgangspunkt für Ausflüge in den Schweizerischen Nationalpark. Bekannt ist es natürlich auch zum Skifahren.

Seit Scuol per 1. Januar 2015 mit den Gemeinden Ftan, Ardez, Guarda, Tarasp und Sent zur Gemeinde Scuol fusioniert hat, ist sie mit 439 km² die flächenmässig grösste Gemeinde der Schweiz und löst damit Glarus Süd ab (Quelle).

Scuol und Umgebung sind bekannt für die zahlreichen Mineralquellen. Durch das sogenannte Unterengadiner Fenster können Gase durch das sonst gasundurchlässige Gestein nach oben ins Grundwasser dringen, so dass man direkt ab dem Brunnen „Blöterliwasser“ geniessen kann.

Scuol selber ist ein sehr schönes, typisches Engadiner Dorf, das seinen Charakter weitgehend bewahrt hat. Im alten Dorfteil kann man die schönen Engadiner Häuser bewundern. Das Wahrzeichen von Scuol ist die Kirche San Geer, die hoch über dem Inn auf einem Felsen thront.

Das Wahrzeichen des Unterengadins ist aber natürlich das Schloss Tarasp, das seit 2016 dem weltbekannten Künstler Not Vital gehört. Auch ich konnte mich dem Schloss nicht entziehen, Junior hat schon gespottet, dass ich so viele Aufnahmen des Schlosses gemacht hätte, dass ich daraus ein 3D-Modell berechnen lassen könnte.

Wie erwartet war das Rätsel nicht besonders schwer, zahlreiche richtige Lösungen trudelten ein. Schnellster war einmal mehr CFu. Weiterlesen