#1118 – Baumwipfelpfad in Mogelsberg

In Räzel #1118 suchten wir den Baumwipfelpfad Mogelsberg im sehr idyllischen Neckertal, Kanton St. Gallen.

Der Pfad ist ein elegant geschwungener Weg durch die Bäume und ermöglicht Einblicke in den Wald, die uns sonst verborgen bleiben. Er ist ein Erlebnis für Alt und Jung, daneben kann man auch viel lernen über den Wald.

Ein erster Grund, wieder mal die Ostschweiz aufzusuchen. Ich weiss nicht, wer von den Lösungsgebern schon dort war, die schnellste Lösung aber lieferte Heinz.

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#1117 – Wolhusen (LU)

Stobes aktuelles Gasträzel zeigte das Zentrum von Wolhusen (LU).

«Die Besonderheit des Orts liegt darin, dass er zu zwei verschiedenen Gemeinden des Kantons Luzern gehört. Das heutige Wolhusen als Gemeinde bezeichnet daher den Teil von Wolhusen, der am linken, nördlichen Ufer der Kleinen Emme liegt und bis 1857 Wolhusen-Wiggern hiess. Das Gebiet am rechten Ufer der Kleinen Emme heisst Wolhusen-Markt und ist ein Ortsteil der Gemeinde Werthenstein.» (Quelle)

BLS-Zug in Wolhusen. (Bildquelle: werwaswolhusen.ch)

Ihr wollt noch viel mehr Infos über Wolhusen und ausserdem viele Impressionen sehen? Gerne! Film ab!

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit steamen59 über die schnellste richtige Antwort: Weiterlesen

#1116 – Wynigen

Der gesuchte Bahnhof steht in Wynigen.

Wynigen ist ein 2000 Seelen Dorf nördöstlich von Burgdorf an der Grenze zwischen dem Emmental und dem Oberaargau. Es besitzt eine Haltestelle an der Altstrecke zwischen Bern und Olten. Stündlich hält hier je ein Regioexpress zwischen den beiden Städten. Oft kann man auch sitzen bleiben und bis Zürich durchbrettern – der Zug hält nur noch in Herzogenbuchsee, Langenthal und vorher Burgdorf. Ab Olten dann nur noch in Aarau, Brugg und Baden….

Trotz der geringen Grösse des Bahnhofs und des Ortes zählen die Züge zum Fernverkehr. Andere Züge halten hier nicht. So ist Wynigen neben Genève-Aéroport der einzige reine Fernverkehrsbahnhof der Schweiz! Des Weiteren wird das Dorf mit zwei Buslinien nach Burgdorf und Herzogenbuchsee erschlossen, welche sich am Bahnhof Wynigen treffen und -man höre und staune- auf die Züge abgestimmt sind. (Quelle)

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#1115 – Unter der Linde von Linn

Ja, wer sich mit Bäumen auskennt, dem fiel das Räzel leichter. Es handelt sich hier um eine Linde, aber nicht irgendeine, sondern die berühmte Linner Linde im Aargauer Jura. Linn ist teil des Juraparkes Aargau.

Die Linde soll rund 800 Jahre alt sein, ist 25 Meter hoch, hat einen Umfang von 11 Meter und hat sogar eine eigene Website. Viele Legenden ranken sich um den mächtigen Baum, eine davon ist diese:

«Git d’Linner Linde nüm Schatte ofs Ruedelis Hus,

so isch mit alle Wälte us»

Mit „Ruedelis Hus“ ist die Habsburg des Rudolf von Habsburg gemeint auf der anderen Seite der Aare und der Reim bedeutet folgendes: Wenn der Schatten der Linde nicht mehr auf die Habsburg fällt, geht die Welt unter. Nun ja, jedenfalls für die Habsburger ist sie längst untergegangen, die Linde aber wirft nach wie vor jedes Jahr ihren Schatten am 17. April und am 26. August aufs Schloss.

Weitere Infos gibt es hier zum Lesen.

Das Räzel war offenbar schwieriger als gedacht, trotzdem gab es einige richtige Lösungen, die schnellste von zopfsalat, herzlichen Glückwunsch.

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#1114 – Noiraigue

Die gesuchte Lösung ist Noiraigue.

Für die meisten TouristInnen ist Noiraigue Ausgangsort für eine Wanderung auf den Creux du Van. Beispielsweise via Sentier de 14 Contours.

Für die Ferrophilen ist Noiraigue eine Station auf der Ligne Du Val-de Travers . Der Räzelonkel befuhr die ca. 1985 zum ersten Mal, als wir via Neuenburg – Frasne nach Paris fuhren. Zwischen Neuenburg und Frasne war es ein Eurocity und dann ging es in den TGV nach Paris. Ein grossartiger Moment im Leben eines kleinen Zugfans. Heute fährt man in der Regel seit der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhin-Rhône im Dezember 2011 via Basel nach Paris. Ausser eben man ist Ferrophil… Getaktet ist die Strecke via Frasne aber längst nicht mehr…

Hier gibts noch mehr Infos, aber Vorsicht: Vielleicht könnte ja mal jemand Wikipedia stecken, dass die Regio Express Züge nicht mehr ohne Umsteigen zwischen Bern und Frasne verkehren und das schon seit 2013. Die Strecke gehörte ursprünglich zur RVT, zur Compagnie du Chemin de fer Régional du Val-de-Travers, seit 1999 zur Transports Régionaux Neuchâtelois, seit 2012 zur Transports Publics Neuchâtelois.

Wir sind aber etwas abgeschweift. Noiraigue gehört seit 2009 zusammen mit ein paar anderen Orten zur Gemeinde Val-de-Travers.  Ebenfalls empfehlenswert ist die Wanderung durch die Areuse Schlucht. Berühmt ist das Val de Travers auch für seinen Absinth, auch grüne Fee genannt, den man in der Boutique im Bahnhof Noiraigue erwerben kann.

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#1113 – Niederscherli

Der gesuchte Bahnhof befindet sich an der Bahnlinie Bern – Schwarzenburg in Niederscherli. Der BLS Zug ist auf dem Bild gerade am Einfahren.

Die Zugstrecke gehört übrigens erst seit 1997 zur BLS. Vorher wurde sie von der Gürbetal-Bern-Schwarzenburg-Bahn betrieben, noch vorher von der Bern-Schwarzenburg-Bahn.

Wer genau wann mit wem fusionierte entnehmen Sie am besten dem kleinen Wägli.

Beim Herrn oder der Frau SingleFan und bei Lädi bedanken wir uns für den folgenden Beitrag:

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#1112 – Ostergau

Gesucht war der Ostergau bei Willisau. Das hat nichts mit Ostern zu tun, sondern bedeutet „Gau östlich von Willisau“.

Geformt wurde die Landschaft durch den Reussgletscher in der letzten Eiszeit, die vielen Weiher entstanden allerdings durch den Torfabbau in den beiden Weltkriegen, als Öl und Kohle knapp waren.

Der Ostergau aus der Luftansicht

Der Ostergau aus der Luftansicht (Quelle: https://www.neo1.ch/news/news/newsansicht/datum/2019/08/14/kanton-luzern-strategie-zur-erhaltung-der-biodiversitaet.html)

Willisau Tourismus schreibt auf ihrer Website dazu:

Das Ostergau mit seinen fischreichen Weihern ist Lebensraum für eine reiche Fauna und Flora und steht heute als Landschaft von nationaler Bedeutung unter Naturschutz.

Einer bemerkenswerten Tier- und Pflanzenwelt bietet das Ostergau seit gut fünfzig Jahren einen Lebensraum. Damals, nach intensiver Torfausbeutung, stellte der Kanton Luzern das Ostergau unter Schutz. Dank Aufwertungs- und Schutzmassnahmen konnten sich Kiebitz, Fadenmolch, Kuckuckslichtnelke und viele andere seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Ein kleines Wegnetz führt an den Weihern vorbei, von dort aus können Sie in aller Ruhe die Fauna und Flora bestaunen.

Während des Ersten Weltkriegs entstanden durch Torfstiche die Weiher im Ostergau. In der Zwischenzeit hat sich die Landschaft im Ostergau stark verändert. Neben Riedflächen entwickelten sich entlang der Weiher Röhrichte, Grosseggenriede und artenreiche Feuchtwiesen. Die Schönheit und Vielfalt dieser Weiherlandschaft wurde immer mehr erkannt. So hat sich der Kanton Luzern entschlossen, diese Landschaft 1965 unter Naturschutz zu stellen.

Der Ostergau ist jedenfalls zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, ob mit dem Velo oder zu Fuss.

Dieses nicht ganz einfache Räzel knackten trotzdem zahlreiche Geografiekenner, als erster steamen59, herzliche Gratulation.

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#1111 – Martigny (VS)

Unser aktuelles Räzelfoto entstand auf der Rückfahrt von Le Chable kurz vor Ankunft in Martigny (VS).

«Die Kleinstadt Martigny am Rhoneknie im Unterwallis ist Knotenpunkt der Passrouten über Simplon, Grosser Sankt Bernhard und Forclaz. Sie überzeugt durch ihr kulturell-historisches Erbe ebenso wie durch südländisches Flair und schmackhafte Gastronomie.» (Quelle)

«Die Stadt Martigny im französisch-sprachigen Unterwallis kann auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurückblicken. Bereits in Julius Cäsars berühmtem Werk „Bellum Gallicum“ wird der Ort erwähnt, allerdings unter seinem damaligen Namen „vicus Octodurus“. In der Schlacht von Octodurus kam es 57 vor Christus zum Kampf zwischen einheimischen Kelten und Römern. Die Römer siegten trotz zahlenmässiger Unterlegenheit.» (Quelle: reiseziele.ch)

Hier gibts die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Martigny drüben bei Tripadvisor. Auf dieser Liste fehlt allerdings noch die präferierte Sehenswürdigkeit des zuständigen Räzelredaktörs.

Martigny erreicht Ihr mit der SBB von Lausanne oder vom Oberwallis her. Und in Martigny starten die Bahnlinien nach Le Châble/Orsières und nach Chamonix.

Falls Euch der Hinweis «Süden» verwirrt haben sollte: Locarno liegt nördlicher als Martigny … 😉

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit Lädi über die schnellste richtige Antwort: Weiterlesen

#1110 – Tössegg bei Teufen

Die Töss mündet beim Restaurant Tössegg in den Rhein. Diese gehört zur Gemeinde Teufen im Kanton ZH.

Die Töss entspricht im Kanton Sankt Gallen, etwas östlich von Wald ZH dem Schwarzeberg. Auf rund 60 Kilometer gibt sie dem Tösstal den Namen und durchfliesst Gemeinden wie Bauma, Rikon, Winterthur oder Embrach.

Wer erkannte die Tössegg.

Wir erhielten die folgenden Lösungen, die schnellste von Mä-2. Gratulation! Weiterlesen

#1109 – Zwinglihaus in Wildhaus

Dieses Holzhaus in Räzel #1109 war das Geburtshaus des Reformators Huldrych Zwingli und steht in Wildhaus.

Über den einflussreichen Reformator wurden schon viele Bücher geschrieben und Filme gedreht, Wikipedia gibt hier eine Zusammenfassung.

Wildhaus liegt im oberen Toggenburg im Kanton St. Gallen, wo die Thur entspringt (wir erinnern uns an Räzel #1079 – In den Thurauen, wo wir am anderen Ende der Thur waren). Es ist quasi eingeklemmt zwischen dem Alpstein im Norden und den Churfirsten im Süden. Hier wird Brauchtum noch gelebt, Gesang hat eine grosse Bedeutung, was sich auch im Klangweg ausdrückt. Von Wildhaus geht es dann hinunter ins St. Galler Rheintal.

Wer Gluscht gekriegt hat auf Ferien in Wildhaus, findet hier noch mehr Inputs aus erster Hand.

Eine ansehnliche Anzahl Teilnehmer lag richtig mit der Lösung, allen voran mbk, wir gratulieren.

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