Welche Mutprobe müssen Wanderer bestehen, um diese Aussicht zu erhalten?
Bitte schreibt Eure Lösungsvorschläge wie immer ins folgende Formular.
Einsendeschluss erreicht.
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Bei unserem aktuellen Bilderräzel stand ich mitten auf dem Grossen Aletschgletscher.
Eine meiner allerallerallerschönsten Wanderungen ever führte vom Jungfraujoch via Konkordiahütte bis auf die Fiescheralp, resp. bis auf den Kühboden, wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.
Dies ist eine Zweitageswanderung, die man bitte immer nur mit Bergführer macht und sowohl angeseilt ist als – zumindest auf der zweiten Tourhälfte – auch Steigeisen trägt. Da es aber fast immer leicht abwärts geht, ist die Tour ansonsten für jederfrau-/mann problemlos machbar.
Dieser Moment, als wir bei perfekten äusseren Bedingungen nach ca. 4-stündiger Tour und Angst- und auch anderem Schweiss treibendem Schlussaufstieg über die ominöse Treppe am ersten Abend bei der Konkordiahütte ankamen und die Wirtin bei unserem Anblick sagte «So. Dann hol ich wohl mal die Bier-Zapfanlage raus!» …
Eigentlich war der eisige Vordergrund auf unserm Räzelbild ziemlich verräterisch, hatte ich gedacht. Wir haben die folgenden Antworten erhalten:
| @fredbue | Gemmipass |
| @chm | Sieht mir ein bisschen nach dem Panorama von Grächen aus gesehen aus. |
| @p_oesch | Auf dem Aletschgletscher |
| @chm | Hmm, nein. Nach Kontrolle auf dem grossen Bildschirm muss ich korrigieren. Das da hinten scheint das Matterhorn und das Weisshorn zu sein. Also sieht man wohl auch Grächen, steht aber auf der anderen Talseite. Ich tippe auf den Oberaletschgletscher. |
| @theswiss | Aletschgletscher |
| LUnGE | oberhalb der Bettmeralp |
| @Znuk_ch | Also wenn man den Winkel des Dreieck Weisshorn – Horu – Monte Rosa auf die Karte zeichnet und einen Strich zieht kommt man irgendwo im Gebiet der schönsten aller Belalpen raus. Da das Bild tendenziell im Sommer entstanden ist (Schneehöhe) tippe ich aufgrund der Eismenge auf den Aletschgletscher. |
| uesu_Ch | Aebeni Flue … wild guess … |
| Stoeps | Aletschgletscher? Vielleicht Konkordiaplatz? |
| Manuel | Aletschgletscher |
| Malinowski | Irgendwo auf der Belalp |
| Christoph Jeger | Aletschgletscher |
| Pierino | Dom, Matterhorn und Weisshorn, gesehen vom Aletsch-Gletscher |
| Daniel | Auf dem Rhonegletscher – Matterhorn in der Bildmitte |
| Tinu | Bettmersee, Betteralp |
PS: Das Wort «Aletsch» wird auf der ersten Silbe betont. So wie bei «Alex».
Ja, immer. Egal, was Ihr in Euren Ferien evtl. hört.
Am SA 11. Oktober gehen wir wieder auf Geoblog-Leserreise. Wer kommt mit? Wer war dabei?
Twannbachschlucht-Weg: Von Magglingen nach Twann
«Die Wanderung von Magglingen über den Twannberg hinunter nach Twann gehört zu den Klassikern. Die aussichtsreichen Höhen, die imposante Twannbachschlucht und die verträumten Gassen des Winzerdorfes Twann machen diese Tour so attraktiv.» [Quelle]
Wir fahren mit dem RegioExpress um 10h43 ab Bern nach Biel/Bienne. Vor dem Bahnhof treffen wir um 11h10 in Biel gerne auf weitere Leserreisende. Das Funiculaire bringt uns um 11h30 hinauf nach Magglingen, wo wir nach einer ersten 1/2 Stunde zu Fuss in der Bergwirtschaft Hohmatt Zmittag essen. Es herrscht wie immer Fondue-Obligatorium! 😉
Aufgrund grosser Sturmschäden ist der Zugang zum Lothurm bis auf Weiteres gesperrt – aber man kann ja auch ohne Turm die Aussicht geniessen!)
Weiter gehts dann via End der Welt und Twannberg durch die Twannbachschlucht hinab nach Twann. Die Marschzeit beträgt insgesamt gut 3 Stunden. In Twann werden wir auf einen (oder zwei) Schluck Weisswein einkehren und gerne auch etwas essen. Die Heimkehr erfolgt spontan und/oder nach Gutdünken.
Wir freuen uns, mit möglichst vielen von Euch diesen Ausflug durchzuführen!
Auch Nicht-RäzlerInnen sind herzlich willkommen. Bitte meldet Euer Kommen in den Kommentaren an, damit wir in den Restaurants entsprechend reservieren können. Merci!
In unserm letzten Räzel stand unser Fotograf auf dem Aussichtsturm des Üetlibergs.
Zu diesem Thema befragten wir einen ausgewiesenen Üetzgi-Experten, Herrn @slartbart:
Herr Natischer: «Herr @slartbart, erkennen Sie diese Aussicht?»
Herr @slartbart: «Aber selbstverständlich! Das ist der Hausberg von #Tsüri, der Uetliberg, auf der Albiskette. Der Uetliberg hat ein paar kleine Geheimnisse. Nur schon sein Name: einmal Üetliberg, ein andermal Uetliberg geschrieben. Letzteres übrigens die offizielle städtische Schreibweise obschon man ja «Üe» sagt. Schliesslich sagt der Städter auch einfach lieblich «de Üetzgi», oder «Üetzger». Das mit der Schreibweise teilt er sich auch mit dem Hügel auf der gegenüberliegenden Seeseite. Den kann man nämlich entweder Pfannenstiel oder Pfannenstil schreiben.»
HN: «Pfannenstiel? Da fällt mir ein: Ich habe Hunger!»
SB: «Apropos Hunger: Ein weiteres kleines Geheimnis ist, dass am Uetliberg sehr viele Eiben wachsen. Das ist nicht selbstverständlich, denn Eiben sind die Leibspeise von Rehen (im Gegensatz zu den Rössli, die davon eingehen, wenn sie Eiben fressen, was übrigens der Grund ist, wieso in so vielen Städten ausser Zürich kaum mehr Eiben vorkommen: Man mochte die Rössli halt lieber).»
HN: «Ich persönlich esse ja beides gerne, Reh und Pferd. Aber comunque … Hier vorne Richtung See gehts ja aber für so einen städtischen Hausberg doch ziemlich nitschi, findi…»
SB: «Der Abriss, die Fallätsche, ist von der anderen Seeseite gut zu sehen, da geht es steil runter und immer wieder rutscht ein Stück vom Berg ab. Ein Erosionstrichter im Molassegestein, sagt man dem offenbar. Ich kann das Teehüsli gleich neben der Fallätsche empfehlen. Es ist jedes Wochenende oder an Feiertagen offen und durch Fronarbeit bewirtet und instand gestellt. Der richtige Ort für eine Pause auf der Terrasse über der Kante der Fallätsche. Da gibt es Suppe, Tee, Landjäger, Kuchen und die grandioseste Aussicht, die man sich vorstellen kann: Aussicht auf die Churfirsten und auf Vrenelis Gärtli, davor die ganze Schönheit des Zürisees und manchmal sieht man sogar einen Kleiber, der den Baum runterkrabbelt.»
HN: «Rauf gehts am einfachsten mit der SZU. Was empfehlen Sie für runter?»
SB: «Auch ein schöner Weg ist der Föhreneggweg. (Interessenbindung, ich war der Autor des Videölis zur dessen Wiedereröffnung dieses Jahr, nachdem seinem Vorgänger auch das Schicksal des Hangrutsches widerfuhr.) Aber aufgepasst, liebe Wanderer, die ihr da darüber lächelt, das sei doch kein Berg sondern ein Hügel: Der Üetzgi kann heimtückisch sein! Jedes Jahr werden Menschen aus Bergnot gerettet (kein Seich). Denn wenn die Sicht nachlässt und man in unwegsames Gelände kommt, «pfoderets schnäll durs Schiissächerli» wie das Franz Hohler ausdrücken würde. Der hat übrigens in seiner Kurzgeschichte «die Rückeroberung» auch etwas vom Uetliberg geschrieben, das war aber Fiktion. Der erste Wolf im Kanton Zürich, M43 vom Calanda-Rudel, wurde auch am Fusse des Uetlibergs gefunden und fand Eintrag in das Wildbuch des Uetlibergs. Totemügerli oder Blindeli sah ich bisher aber noch keine.»
HN: «Allerbestmöglichen Dank für diese Ausführungen, Herr @slartbart!
An dem Tag, an dem das Räzelfoto entstand, konnte man übrigens bis zum Aletschhorn und damit bis in die Gemeinde Naters sehen. Sicher auch ein Pluspunkt für die Destination Zürich … *hüstel* … »
Auch viele Neuräzler erkannten diese Aussicht. Herzlich wilkommen @Geoblogch!
Wir würden uns freuen, Euch hier regelmässig begrüssen zu dürfen.
Neue Räzel gibts immer am MO um 13 Uhr, am MI um 12 Uhr und am FR um 9 Uhr – kurz davor gibts jeweils die Auflösung des vorherigen Räzels.
Wir erhielten die folgenden Antworten:
| @fredbue | Üetliberg |
| @krick68 | Auf Zürichs Hausberg, dem Üetliberg. |
| @nohillside | Uetliberg |
| Zimi | Uetliberg |
| @zahnpastalachen | Uetliberg 🙂 |
| Yves | Sieht nach Uetliberg aus. |
| @Znuk_ch | Uetliberg. |
| LUnGE | Üetliberg |
| @chm | Das scheint der Üetliberg zu sein. Da war ich noch nie. |
| roland | ist das blick auf rotkreuz und den zugersee? aber einen berg kenne ich dort nicht… |
| Tom | Uetlihügel? Berg ist was anderes… |
| tinel grantig | Üetliberg |
| Zbindi | De uetliberg |
| Adrian Senn | Uetliberg |
| Tinu | Uetliberg |
| herrlaus | uetliberg |
| Urheinau | Ganz klar auf den ersten Blick: Uetliberg (vom Turm) |
| Christoph Jeger | Uetliberg |
| @ONE996 | Spontan? Uetliberg, wegen der Autobahn. |
| @blaisekropf | Uetliberg |
| Yves | ÜETZGI – aber Berg? |
Am SA 11. Oktober begeben wir uns auf die 4. Geoblog-Leserreise. Save the Date!
Seit bereits sechs Jahren versuchen wir hier, Euch für die Schweiz und deren Ausflugsziele zu begeistern.
Manchmal tun wir das ja auch noch persönlich und dieses Jahr sogar zweimal.
Ihr seid zurecht entzückt!
Die 4. Geoblog-Leserreise findet am Samstag 11. Oktober statt.
Bitte reserviert Euch schon mal das Datum.
Das Ziel der Reise ist noch nicht definiert. Bitte schreibt Eure Vorschläge für möglichst aus der ganzen Schweiz gut erreichbare, nicht allzu anstrengende Ausflüge einfach hier in die Kommentare. An der Redaktionssitzung vom Montag 29.9. treffen wir dann eine Wahl.
Auf welchem Berg stand unser Fotograf diesmal?
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Auf unserem aktuellen Räzelbild hatten wir natürlich den Oeschinensee gesucht. Dieser liegt oberhalb von – Freude herrscht! – Kandersteg auf über 1’500 M.ü.M.. Man erreicht ihn heutzutage mittels Gondelbahn und einem etwa 20-minütigen, flachen Spaziergang. Noch vor wenigen Jahren konnte man auf einem quasi historischen Sessellift hochfahren, auf dem man quer zur Fahrrichtung sass.
Bei der Gondelbergstation gibt es eine Sommerrodelbahn, am Oeschinensee zwei Restaurants. Der Oeschinensee kann übrigens auch von Rollstuhlfahrenden besucht werden.
Der Oeschinensee ist ost- und südseitig von den Dreitausendern Blüemlisalp, Oeschinenhorn, Fründenhorn und Doldenhorn eingerahmt, von deren Gletscherbächen er gespeist wird. Der Öschibach (laut Landeskarte der Schweiz mit «Ö» statt «Oe») fliesst unterirdisch durch die Abriegelung des Sees ab, tritt aber bald darauf wieder ans Tageslicht. Am Oeschinensee entlang verlaufen die Wanderwege auf die SAC-Hütten Blüemlisalphütte (2834 m) und Fründenhütte (2526 m).
Schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger können den See auch umrunden:
Die Gras- und Felsbänder der sogenannten «Unteren Schnuer» erlauben auf etwa 1800 m Höhe eine sehr luftige Traversierung von der Alp Underbärgli zum Aufstiegsweg zur Fründenhütte. Die Fründenschnuer erlaubt einen hochinteressanten Übergang von der Fründen- zur Blüemlisalphütte. [Quelle]
Offenbar war nicht nur ich schon öfter am Oeschinensee. Wir haben zahlreiche richtige Antworten erhalten:
| @krick68 | Sieht heftig nach Oeschinensee aus. |
| @fredbue | Oeschinensee, ich kenne noch den Sessellift |
| maetteler | Oeschinensee, hinten die berüchtigte Fründenschnuer |
| @erzbierschof | Oeschinensee mit Blick auf Obere und Untere Fründenschnur |
| Claudio | Oeschinesee |
| Maik | Oeschinensee |
| Zbindi | Oeschinensee |
| Wisi | Oeschinensee. |
| @theswiss | Oeschinensee |
| @Znuk_ch | Kaum zu glauben. Obwohl ich diesen See in 0.01 sec erkannt habe, habe ich ihn noch nie im Sommer gesehen, den Oeschinensee… Die Fründenschnur plane ich glaubs seit über 10 Jahren. |
| @urs_kyburz_ch | Oeschinensee |
| uesu_ch | Oeschinensee |
| Anita @travelitach | der wunderschöne Oeschinensee |
| mario burgener | Oeschinesee |
| Denise | Oeschinensee |
| Malinowski | Oeschinensee |
| Habi | Das dürfte der Oeschinensee sein, auch wenn ich die Aussicht eigentlich nur im Winter – vom Eintauchen her – kenne 🙂 |
| beni, der Obermax vom C16 | Oeschinensee… Übrigens @Natischer… wenn du mal was wirklich spannendes und luftiges erleben willst, mach den Geisspfad rund um den See… ab Oberbergli beginnt die Untere Fründschnuer… gefällt winenmoren |
| David Lee | Hm, das könnte der Oeschinensee sein. |
| @_Belafarinrod_ | Oeschinensee |
| @michu | Oeschinensee |
An welchem See wandern wir hier?
Wir haben den Aufstieg mittels erst weniger Jahre alten Gondelbahn abgekürzt und schauen auf dem Bild übrigens gen Osten.
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Der Einsendeschluss ist erreicht.
Eilmeldung: Es handelt sich tatsächlich um den Flugplatz Münster. Dem fürs Oberwallis zuständige Redaktor ist in dessen Prae-Ferien-Stress ein Fehler unterlaufen. Somit ist der schnellste Rätsler Herr LUnGE. Wir gratulieren und entschuldigen die (eigentlich nicht vorhandene) Aufregung und bedanken uns beim Herrn @fredbue für dessen akribische Audeckung.
Ja, liebe RäzlerInnen, es war natürlich genau der selbe Militärflugplatz wie letzte Woche: Der im Obergoms zwischen Ulrichen und Geschinen. Diesmal mit Blick nach Südosten, also talabwärts, mit dem prächtigen Weisshorn ganz hinten.
Bis 1999 wurde in Ulrichen der höchstgelegene Militärflugplatz der Schweiz betrieben. Nach dem Wegzug des Militärs wurde ein Teil der Flugpiste rückgebaut und in ein Biotop sowie einen Badesee verwandelt. Der Aushub des Sees wurde für die Erhöhung des Lawinenschutzdammes von Geschinen verwendet. Der verbleibende Teil der Piste wird für Freizeitanlagen genutzt. [Quelle]
Wir haben die folgenden Antworten erhalten und gratulieren Herrn Nick zur ersten vollständig richtigen Antwort! Der Flugplatz Münster ist übrigens auf dem Foto etwas weiter hinten und tatsächlich noch in Gebrauch. Deshalb ist dieser Lösungsvorschlag zwar fast, aber nicht ganz richtig.
| LUnGE | Flugplatz Münster (VS) |
| @znuk_ch | ist das derselbe Flugplatz wie letzte Woche, einfach der trockene Teil? |
| @chm | Sieht nach dem Obergoms aus. |
| @fredbue | Flugfeld Münster im Goms |
| @xichtwitt | Münster |
| uesu_ch | wild guess…..hinten im Obergoms? |
| Daevu | Turtmann |
| Nick | Militärflugplatz Ulrichen |
| @edi_spring | Flugplatz in Geschinen, richtung Brig? |
| @urs_kyburz_ch | Flugfeld Münster im Goms |
| @regulatschanz | Ulrichen VS |
| @ratinx | In Ulrichen |
| @michu | Reichenbach? |
| der Muger | Wäre das der Flugplatz Alpnach, hätte ich ihn sofort erkannt. Leider ist er es nicht. |
| statistiker | Truttmann , im Wallis… |
| @blaisekropf | Der Konditionalis irritiert. Landschaftlich tippe ich auf den Flugplatz Münster (VS), in unmittelbarer Nähe von Geschinen, wo auf einem Teil des Flugplatzareals der bereits zum Rätselobjekt gewordene Geschinersee entstanden ist. Das déjà-vu wäre damit erklärt. Allerdings wird der Flugplatz Münster gemäss Website weiterhin als Segelflugplatz genutzt. |