#732 – Neu Falkenstein, Balsthal

Neu Falkenstein

Im Rätselbild suchten wir die Burgruine Neu Falkenstein in Balsthal.

Diese thront über der hinteren Klus an der Passwangstrasse nach Mümliswil und Basel. Trotz ihres Namens ist die Burg älter als die Burg auf der gegenüberliegenden Talseite, der Alt Falkenstein. Die gesuchte Burg wurde vermutlich in 12. Jahrhundert als Sitz für eine lokale Adelsfamilie gebaut. 1356 wurde sie beim Erdbeben von Basel fast zerstört und neu gebaut, daher der Name Neu Falkenstein.

Bern gegen Basel ist nicht etwa eine fussballerische Erfindung der moderne, nein die gab es auch zu alten Zeiten: 1374 überfielen die Mannen des Basler Bischoffs (!) einen Safran Transport von Basler Kaufleuten, der durch die Klus bei St. Wolfgang fuhr. Der Safran wurde dann in der Burg Neu Falkenstein versteckt. Die Aktion endete in einer 14tägigen Belagerung durch Berner Truppen. Die Burg wurde erneut in Mitleidenschaft gezogen und die 60 Köpfe, deren Besitzer den Safrankrieg angezettelt hatten, rollten nach deren Enthauptung in den Burghof. Safran in Mund gibt es übrigens erst seit dem 15. Jahrhundert… Daher die Anspielung im Rätsel.

Zurück zur Burg: Nach dem Safrankrieg wurde die Burg erneut aufgebaut.

Im Jahre 1798 während der Helvetischen Revolution brannte sie dann nieder und wurde vorerst ihrem Schicksal überlassen. Lokale Interessenten fingen dann im Jahre 1900 mit der Konservierung der Burg an und bauten den Bergfried wieder auf. Zu Recht, die Aussicht ist schön da oben! Hingehempfehlung!

Wer erkannte die Burgruine Neu Falkenstein Balsthal?

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Im welchem Quadranten findest du dich?

Unser Leser Heinz hat eine Auswertung der eingegangenen Lösungen der Rätsel 700 bis 730 erstellt. Eine spannende Sache!

In welchem Quadranten findest du dich?

#732 – Eine neue Burg

burg

Zu einer Zeit wo man noch nicht von Mund sprach, gabs um diese Burg einen Krieg. Sie liegt auf 595 Metern und der Herr Natischer hat sie übrigens schon mal ververschlagwortet.

Welche ’neue‘ Burg suchen wir?

Lösungen bis am Freitag Mittag ins Formular:

Zur Lösung

#731 – Trimmis

Zum letzten Rästelbild schreibt unser Leser mankiwg folgendes:

Das Bild wurde am 31.07.17 zirka um 1055 Uhr in Trimmis (Auto- und Eisenbahnüberführung) in Blickrichtung Chur aufgenommen (Koord 761’016/197’463 – Richtung Süd-Süd-West). Auf dem Bild ersichtlich ist, die neu eröffnete A13 (Nordspurumlegung A13), welche in dieser Form noch auf keiner Karte ersichtlich ist, die SBB Strecke Chur – Zürich und die RhB Strecke Landquart – Chur. Zudem ist auch noch eine der Hochspannungsleitungen aus dem Bündnerland ins Unterland ersichtlich. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser der Stadt Chur.

Zum selben Ort lieferte uns aber auch Leser Mä-2 Informationen für ein Rätsel. Zum Beispiel die folgenden Presseberichte:

http://www.srf.ch/news/regional/graubuenden/wieder-freie-fahrt-zwischen-chur-und-zizers

https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2016-09-27/trimmis-verliert-seine-autobahnausfahrt

https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/suedostschweiz/a13-nordspurverlegung.html

Herzlichen Dank den beiden für die Beträge zu diesem Rätsel! Die richtige Lösung lautet also Trimmis.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten: Weiterlesen

#731 – Alles separiert sich

Das aktuelle Rätsel ist eine absolute Neuheit auf dem Geoblog. Die Inputs zu diesen Gasträtsel stammen erstmals von zwei unterschiedlichen Lesern, welche unabhängig voneinander dasselbe Rätsel eingereicht haben. 🙂

Obenstehendes Bild und der folgende Kartenausschnitt, der (Achtung, Hinweis!) nicht mehr aktuell ist, sollen den Ort des aktuellen Rätsels verraten.
Alles separiert sich

Die folgende Frage stellt sich: In welcher Gemeinde stand der Fotograf?

Dein Lösungsvorschlag kommt ins folgende Formular:
Update: die Lösung wurde gefunden!

#730 – Walkringen

Unser aktuelles Räzelfoto entstand oberhalb von Walkringen. Dort fahren wir kommenden Samstag anlässlich unserer 8. Geoblog-Leserreise durch!

Wir fahren bekanntlich mit (E-)Bikes von Burgdorf via Lueg + Konolfingen nach Thun.
Eure An-/Abmeldungen nehmen wir gerne bis Mittwoch-Abend entgegen!

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#730 – Ländlich

Welchen Ort sehen wir hier?

Tipp: Unsere Leserreise wird am SA 19.8. dort durch führen.

Einsendeschluss ist am Montagvormittag erreicht.
Eure Lösungsvorschläge kommen bitte ins folgende Formular

Hier geht’s zur Auflösung.

#729 – Charles Kuonen Hängebrücke Randa

Kuonen

Beim gesuchten Aufrichtefest wurde die Charles Kuonen Hängebrücke in Randa eingeweiht.

Diese komplettiert endlich wieder den Europaweg, der von Grächen nach Zermatt führt. Die meisten Wanderer benötigen dafür zwei Tage. Juflis schaffen das aber locker auch in einem.

Die Brücke misst 494 Meter und quert das Grabengufer, wie die Gröllhalde rund um das „Dorfbächje“ auch genannt wird. Der Europaweg, der heuer übrigens sein 20 Jähriges Jubiläum feiert, war hier jahrelang unterbrochen. Bereits 2010 wurde weiter oben eine Hängebrücke eröffnet. Diese wurde aber nach zwei Monaten durch Steinschlag zerstört. Seither mussten Wanderer entweder 500 Höhenmeter ab- und aufsteigen, oder eben das Grabengufer auf unbefestigten, gefährlichen und offiziell nicht existierenden Pfaden queren. Die neue Brücke hält hoffentlich länger.

Mein Rekord für die Querung liegt übrigens bei 14 Minuten. Der Grund ist nicht etwa (m)ein festgesteckter Rollator. Es ist unmöglich zu überholen und schwierig zu kreuzen. Wenn sich dann noch Eingeborene in der Mitte der Brücke zum ersten Mal seit Jahren wiedertreffen und spontan ein Schwätzchen halten, muss das gemeine Fussvolk halt ein paar Minuten warten….

Und schwanken tut übrigens auch die Hängebrücke. Sie hat zwar ein neues Patent, das Bewegungen reduziert, aber wenn man also in der Mitte der Brücke steht und den neusten Geschichten aus Grächen zuhört, nimmt man bei Wind die Bewegungen der Brücke deutlich wahr!

Wer erkannte die Charles Kuonen Hängebrücke?

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#729 – Aufrichtefest


Neulich fand in etwas luftiger Höhe ein besonderes Aufrichtefest statt.

Wo war dieses Aufrichtefest?

Lösungen bis am Freitag Mittag in das Formular:

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#728 – Das Bänkli bei der Leglerhütte

Bänkli bei der Leglerhütte
Eins ist klar, diese Aussicht muss man sich zu Fuss verdienen. Das nächste Seilbähnli befindet sich gut zwei Stunden Fussmarsch entfernt in Mettmen beim Stausee Garichti. Dafür gibt es direkt neben dem Bänkli die Möglichkeit in der Leglerhütte auf über 2’200 m ü. M. mit herrlichem Blick auf den höchsten Glarner – den Tödi – und das wunderbar schroffe Kärpfmassiv zu nächtigen.

Die Leglerhütte gehört dank ihrer einfachen Erreichbarkeit zu den sehr gut frequentierten SAC-Hütten. Weniger bekannt ist, dass sich die Hütte mitten im ältesten Wildschutzgebiet Europas, dem Freiberg Kärpf liegt. Zu verdanken ist das Landammann Joachim Bäldi, der das Jagdbanngebiet 1548 gegründete und sich so für den Schutz der Wildtiere einsetzte.

Wer heute auf dem Kärpf-Trek in drei Etappen einmal rund ums Kärpfmassiv wandert, der bekommt garantiert zig Murmeli, den einen oder anderen Steinbock und Gämsen zu Gesicht. Mit etwas Glück sichtet man auch Birkhühner oder Adler.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten: Weiterlesen