Wie man in der Schweiz einen Vulkan besteigen kann…

Gestern machte sich eine unerschrockene Gruppe auf, um den Vesuv zu besteigen. Fachkundige Leser des Geoblog.ch wissen, dass sich der Vulkan in Italien und sein Namensvetter oberhalb des Thunersees befindet. Wir wählten für die diesjährige Geoblog-Leserreise die näher gelegene Variante.

Die Besteigung erweist sich als einfacher als erwartet. Und die Befürchtungen…

…wurden auch nicht erfüllt. Und so erreichen wir nach kurzem Aufstieg bereits das erste Tagesziel und können uns um den Gipfelwein kümmern.

Frisch gestärkt machen wir uns anschliessend auf den Weg Richtung Sigriswil. Der Weg führt uns an hippen Landdiskos vorbei, über saftige nasse Matten, durch tiefe Schluchten glitschige Gräben und durch dunkle steile Wälder hindurch. Dabei erschliessen uns Ausblicke, welche die Panoramafotografen, Vintage-Holzverarbeiter und Pilzsammler zum frohlocken bringen.

Auf die Minute genau erreichen wir schliesslich den Krindenhof.

Mit vollem Bauch geht es dann steil abwärts (das Schuhwerk hält!). Wir begegnen Nussbäumen…

… Kühen…

 

 

 

 

 

 

 

 

… und einigen Katzen (Catcontent ist wichtig…!).

Nachdem an diesem schönen Tag schon diverse Brücken in allerhand Ausführungen überquert wurden, stossen wir nun auf den zweiten Höhepunkt der #gbLR:

 

 

 

 

 

 

Der Anblick der Fussgängerhängebrücke von Äschlen nach Sigriswil liess nicht alle gleichwertig jubeln…

… aber mit etwas Überwindung…

 

 

 

 

 

 

 

… haben wir es dann doch geschafft:

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Bezahlung des Brückenzolls beim Landsvogt Ranger (ja, Herr Natischer, hier hätte nun ein entsprechendes Foto durchaus gepasst…) erreichen wir die Bushaltestelle in Sigriswil. Die vereinzelten Regentropfen bemerken wir kaum, da wir uns über die Vorherrschaft der innerkantonalen Fussballvereine unterhalten.

Mit dem Eilkurs (dem es gar nicht so eilig ist) fahren wir dann zurück nach Thun. Dort steigt dann die weibliche Teilnehmerzahl von 20 auf 27 Prozent (was wohl bisheriger Rekord an den Geoblog Leserreisen sein dürfte).

Den gelungenen Ausflug lassen wir dann bei einem ziemlich ausgedehnten Zvieri beim Lerchubier ausklingen. Die Führung durch die Brauerei erweist sich als Besuch in einer Attikawohnung, was uns aber dank dem ausgezeichneten Bier und Weisswürsten keinesfalls stört.

Das war die diesjährige Ausgabe der #gbLR – es hat gfägt. Herzlichen Dank allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und für die Organisation!

 

13 Gedanken zu “Wie man in der Schweiz einen Vulkan besteigen kann…

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