Über Heinz

War während mehr als 40 Jahren Geografielehrer an der Kantonsschule Zofingen. Geniesst nun den (Un)Ruhestand. www.heinzmerz.ch

#1969 – Altbüron

Die Langenthal-Wauwil-Bahn (LWB) war ein nicht realisiertes Projekt der Schweizerischen Centralbahn (SCB) für den Bau einer Eisenbahnstrecke zwischen Langenthal und Wauwil. Sie wäre die schnellste Bahnverbindung zwischen Luzern und Bern gewesen. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 1874. Aufgrund einer Finanzkrise wurden die Arbeiten bereits ein Jahr später im Oktober 1875 eingestellt und nicht wieder aufgenommen.

Kernstück der Strecke, die von Langenthal über St. Urban, Altbüron, Ebersecken und Schötz nach Wauwil führen sollte, war der 2010 Meter lange Staltentunnel zwischen Altbüron und Ebersecken. Von diesem wurden 1300 Meter ausgebrochen und teilweise fertig ausgemauert. Mit dem Ausbruchmaterial nahm der Bauherr verschiedene Aufschüttungen vor, beispielsweise für einen Zufahrtsbahndamm in Altbüron und den geplanten Bahnhof in Ebersecken. Diese Geländeveränderungen sind auch heute noch deutlich zu sehen. (Quelle)

Hier die ganze Geschichte der nie fertig gebauten LWB.

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#1969 – S-Bahn

 

Das langgezogene „S“ erstreckt sich vom Tunnelportal im Nordosten über einen Bahndamm mit Bahnhofsareal in den Süden des Dorfes. Es sollte eine kürzere Verbindung zwischen Bern und Luzern geschaffen werden. Allerdings ist hier nie ein Zug gefahren … Wo sind wir?

 

 

 

#1963 – Hauenstein-Scheiteltunnel

Der Gedenkstein zur Katastrophe im Hauenstein-Scheiteltunnel befindet sich im Dorfteil Lantel der Gemeinde Hauenstein-Ifenthal. Der genaue Standort wurde von allen mit einer nur geringen Streuung im grünen Bereich angegeben. Weiterlesen

#1963 – Gedenkstein

Wenn man sich von diesem Portal aus etwa 950 Meter in den Tunnel hinein wagt kommt man zu dem Ort, wo beim Bau des Tunnels 63 Menschen ihr Leben verloren.

An dieser Stelle war ein 167 Meter tiefer Schacht von der Erdoberfläche aus abgeteuft worden. Im Mai 1857 geriet dessen Holzverkleidung in Brand. Bei der Löschaktion stürzte der Schacht ein, und die Trümmer versperrten den Arbeitern im Tunnel den Rückweg. Weiterlesen

#1957 – Aarau – gerecht

Platons Kardinaltugenden „weise – tapfer – besonnen – gerecht“ stehen am Gebäude mit dem imposanten Schiffsbug.
Der Gebäudekomplex Behmen II erhebt sich über der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Aarau. Er beherbergt u.a. die kantonalen Departemente „Bildung, Kultur und Sport“ sowie „Gesundheit und Soziales“.

Die erste Standortangabe kam von Christophe B. – er wurde allerdings der Hauptfrage nicht ganz gerecht. Küsu G. als Zweiter hat lediglich ein Departement angegeben. Feldhas brachte die erste umfassende Lösung. Herzliche Gratulation an alle!

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#1957 – Das vierte Wort

Wie lautet das vierte Wort? Und wo befindet sich diese Inschrift?

Zusatzfrage: Für welche kantonalen Departemente stehen diese Tugenden an vorderster Stelle?

 

#1951 – Burgdorf

„Der Zug hatte sich zwischen den Alpen und dem Jura fortzubewegen, an reichen Dörfern und kleinen Städten vorbei, später an einem Fluss entlang, und tauchte nach noch nicht ganz zwanzig Minuten Fahrt, gerade nach Burgdorf, in einen kleinen Tunnel.“ (Friedrich Dürrenmatt, Der Tunnel, 1952)

Im Gegensatz zu ChatGPT verortet Dürrenmatt den Tunnel bei einem Zug, der Richtung Olten fährt, „gerade nach Burgdorf“.

(Da ist offenbar bei ChatGPT die „Verlässlichkeit der Realität ziemlich in Frage gestellt“ …)

Die schnellste Lösung kam von Tinu, Christophe B. folgte eine Sekunde später.
Herzliche Gratulation an alle!

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#1951 – Dürrenmatts Tunnel

In Friedrich Dürrenmatts Erzählung „Der Tunnel“ befindet sich der titelgebende Tunnel in einem Eisenbahnzug (sic!), der einen Studenten auf seinem gewohnten Heimweg zur Universität (sic!) transportiert.
Der Tunnel befindet sich auf der Zugstrecke, aber nicht an einem konkreten geografischen Ort – vielmehr ist er ein plötzlicher, unheimlicher Raum, der die Verlässlichkeit der Realität in Frage stellt.
(ChatGPT)

Anders als ChatGPT hat Dürrenmatt klar festgehalten, um welchen Tunnel es sich bei seiner skurrilen Erzählung handelt – nämlich um diesen:

Wo befindet er sich?

 

#1945 – Geissberg Villigen

Von den vielen möglichen drei.wort.koordinaten habe ich die zum Thema passende ins Rätsel eingebaut: bekommt.netze.lehnt führt uns direkt zum Sendeturm auf dem Villiger Geissberg.

In der Mitte des Bildes die Linde von Linn, die auch schon mal im Geoblog war.

Die schnellste Lösung lieferte fredbue, dicht gefolgt von Küsu G. Gratulation an alle!
Folgende Lösungen sind eingegangen:

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#1945 – Man bekommt Netze …

Jenseits des legendären Lindenbaums – er war auch schon mal im Geoblog – erhebt sich ein schlanker DAB-Sendeturm. Auf welchem Berg und im Rayon welcher Gemeinde steht er?

Man bekommt Netze, lehnt aber die UKW-Abschaltung ab. (Geeks werden natürlich die drei.wort.koordinate anwenden.)