#1963 – Hauenstein-Scheiteltunnel

Der Gedenkstein zur Katastrophe im Hauenstein-Scheiteltunnel befindet sich im Dorfteil Lantel der Gemeinde Hauenstein-Ifenthal. Der genaue Standort wurde von allen mit einer nur geringen Streuung im grünen Bereich angegeben.

Die Katastrophe vom Mai 1857:

Wegen der warmen Witterung war die Luft im südlichen Tunnelstollen derart stickig, dass der unter Schacht Nr. 1 sich befindende Ofen unter Feuer gesetzt wurde: Die nach oben abziehende heisse Luft führte zum erwünschten Luftzug durch den Stollen. Diese bereits mehrfach angewendete Methode sollte sich an diesem Tag als fataler Fehler entpuppen: Der mit Brettern verkleidete Schacht fing Feuer. In der Folge wurde der zuvor noch erwünschte Luftzug durch den Tunnel derart heftig, dass alle Öllampen ausgeblasen wurden. Auch am Schachtausgang, nahe des Dorfes Hauenstein, bemerkte man den lodernden Schacht: Brennende Holzstücke, Steine und Erde wurden aus dem Schacht herausgeschleudert. Dem sich dort befindlichen bauleitenden Ingenieur kam der verderbliche Gedanke, Wasser in den Schacht zu leiten, um das Feuer zu löschen. Dies führte jedoch dazu, dass der Schacht vollständig einstürzte und dadurch den im Stollen arbeitenden Tunnelbauern den Rückzug versperrte. Um die eingeschlossenen Arbeiter zu befreien, musste die von Trimbach her kommende Rettungskolonne den Schuttkegel wegräumen. Dieser war mit glimmenden Holzstücken durchsetzt, welche den Stollen mit Kohlenmonoxid füllten: 11 Retter erstickten, weitere rund 500 mussten bewusstlos aus dem Tunnel herausgeholt werden. Hinter dem Schuttkegel fand man schliesslich total 52 Arbeiter. (Quelle)

Weitere interessante Dokumente:
Solothurner Zeitung           Nationalmuseum

Für das doch eher anspruchsvolle Rätsel sind folgende Lösungen eingegangen – am schnellsten war fredbue:

fredbue Hauenstein im Gebiet Lantel, ungefähr bei nuss.besprechungen.zwiebel
Küsu G. Hauenstein tunnel der stein ist bei „Lantel“
https://maps.app.goo.gl/Re8p9RQ6Z37AqpNh8?“g_st=ac
CFu lüftung.genen.ähnelst (Hauenstein)
Feldhas Der Gedenkstein steht in Hauenstein etwa bei lüftung.genen.ähnelst
iomi in Hauenstein bei nuss.besprechungen.zwiebel
stobe Hauensteineinsenbahnscheiteltunnel
2’632’310.23, 1’247’557.68
Christophe B. CH 1903+/LV95: 2’632’297.52, 1’247’561.23
w3w: vierer.zubereitet.konzerte
Peter K Hauenstein, 47.378N, 7.866333E (///würdevoll.einheimischer.gefischt)
Znuk In Hauenstein, über dem Hauensteintunnel.
ca. 47.3781, 7.8663
In Trimbach auf dem Friedhof befindet sich ebenfalls ein Denkmal. Dort – neben dem Portal – war das Tripoli, die Arbeitersiedlung, wo die unglücklichen lebten. Von der Siedlung sieht man nichts mehr. Immerhin gibt es rechts vom Portal noch die Tripolistrasse.
Vine lüftung.genen.ähnelst
Thunersee suchen.wieviel.krimis
etwa 400m westlich des Dorfes Hauenstein
Carpi ///suchen.wieviel.krimis
Ich finde, von den Wörtern her passt das ganz gut!
Danke fürs Rätsel, dank dem ich auf die Suche nach der Geschichte gehen konnte.
Leseempfehlung: „Das Unglück im Hauensteintunnel“  (de.wikisource aus „Die Gartenlaube,1857)
Mazs 47° 40,93′ N
7° 51,28′ O
Beim Hauensteintunnel
Araxes nuss.besprechungen.zwiebel
@Marcel Der Stein steht in Hauenstein, suchen.wiewil.krimis
Balbulus 47°22′40.93″N, 7°51′59.29″E
Thomi Lantel, Hauenstein (nuss.besprechungen.zwiebel)
Ticari Hauenstein, Lantel
///suchen.wieviel.krimis
mbk vierer.zubereitet.konzerte
2’632’298.41, 1’247’559.84
Lantel 23, 4633 Hauenstein SO
itrafilm am Weg Lantel in Hauenstein-Ifenthal
Koordinaten:  2’632’308 E / 1’247’557 Nin den Bahntunnel hineinzuspazieren ist aber nicht anzuraten, da verboten und nicht ungefährlich!!
Michi lüftung.genen.ähnelst / 2’632’302.39, 1’247’559.67
Hauenstein-Scheiteltunnel, Gemeinde Hauenstein-Ifenthal
assulina 2’632’304.62, 1’247’557.53  ;  Hauenstein-Ifenthal SO
DH Sailor 2’632’302.25, 1’247’560
///lüftung.genen.ähnelst
iwaniwan Hauenstein-Scheiteltunnel
N 47°23′       E 7°52′
harupapa Der Gedenkstein zum Unglück im Hauensteintunnel steht in Hauenstein SO, etwas ausserhalb des Dorfes, an einer Strasse namens Lantel, bei N 47 22.683 E 007 51.986.
Eine ausführliche zeitgenössische Beschreibung des Ereignisses veröffentlichte die Zeitschrift ‚Die Gartenlaube‘ in  Heft 28 und 29 von 1857, nachzulesen bei https://de.wikisource.org/wiki/Das_Unglück_im_Hauensteintunnel
Christian Nöthiger 47° 22′ 41″ N / 7° 51′ 59″ E
(das Haus hinten hat die Adresse Lantel 23, 4633 Hauenstein-Ifenthal)
Tinu ///suchen.wieviel.krimis
sternli Der Hauenstein-Tunnel-Gedenkstein befindet sich hier:
https://maps.app.goo.gl/kYC1Z9U9NH1GBR5E7
https://tools.retorte.ch/map/?swissgrid=2632311,1247555&zoom=18
Lantel 20, Hauenstein
Kurt Thoma Beim Bau des Scheiteltunnels vom Hauenstein.
Ort der Tafel, Passhöhe  Hauenstein
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