#175 – Grandfey-Viadukt

Bei dem nächtlichen Spaziergang überquerten wir das Grandfey-Viadukt zwischen Fribourg und Düdingen und damit auch den Röstigraben. Während über einem die Züge hinwegdonnern, gibt es darunter diese Fussgängerpassage.

Von 1858 bis 1862 wurde die 334 m lange und 82 m hohe Brücke von der Baufirma Schneider & Cie. in Le Creusot als Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführt. Sechs auf mächtigen Steinfundamenten stehende Gitterpfeiler trugen einen starken Fachwerkbalken, auf den der Oberbau der Schienen zu liegen kam. Im Innern des Fachwerkträgers gab es eine Passage für Fussgänger und kleine Karren. Damit erschloss der Grandfeyviadukt für den leichten Landverkehr eine neue Passage über die lang gestreckte und sehr unwegsame Schlucht der Saane.

Mit der Elektrifizierung des Schienennetzes der Schweizerischen Bundesbahnen musste die Brücke verstärkt werden, um die schwereren und schneller fahrenden Lokomotiven und Zugskompositionen tragen zu können. Nach einem Konzept des Brückenbaubüros der SBB erhielt der Grandfey-Viadukt von 1925 bis 1927 seine neue Gestalt. Dazu hatten die SBB den Pionier grosser Betonbauten in der Schweiz, Robert Maillart, als beratenden Ingenieur beigezogen. Zwischen den sechs vollständig einbetonierten Stahlfachwerkstützen liegen weite Betonbögen, über deren Scheitel der erneuerte Fussgängerweg verläuft. Die sieben Bögen weisen lichte Weiten von 42 m auf. Auf den mächtigen Hauptbögen ruht eine lange Reihe schlanker Arkaden, die das Bett der Geleiseanlagen tragen. Mit der doppelten Bogenreihe gewinnt das grosse Bauwerk eine monumentale klassizistische Form.

Durch den Bau der Staumauer Schiffenen, welche 1964 beendet wurde, steht der untere Teil nun im Wasser des Schiffenensees. (Quelle)

Die folgenden Lösungsvorschläge sind eingegangen:

Claudio Grandfey Brücke
Nick Viaduc de Grandfey
@wotaber Im Grandfey-Viadukt in Fribourg
Fime Grandfey-Viadukt in Fribourg
mikef79 viaduc de grandfey
Znuk Auf der Fussgängeretage des Grandfey-Viadukt zwischen Genf und Zürich, in der Nähe von Fribourg i.Ü.
@theswiss Pont de Grandfey in Fribourg
@svadagnin Grandfey-Viadukt (fürs Schoggistängeli: Düdingen und Fribourg)

Wir gratulieren Claudio zur schnellsten Antwort (nach 2 Minuten!) und sind doch sehr erstaunt, wie schnell und oft das Rätsel geknackt werden konnte!

#143 – Röschtigraben

Das verschwommene Bild zeigt die Saane zwischen Rossens und Corpateux, südlich vom Fribourg. La Sarine, wie die Saane auf Französisch heisst, bildet hier einen kurvigen Graben. Dieser Graben wird im Volksmund auch Röschtigraben genannt.

Es vergeht kaum ein Abstimmungswochenende, bei dem der Röschtigraben nicht ein Thema wäre. Oft unterscheidet sich das Abstimmungsverhalten der Deutschschweizer von dem unserer welschen Landsleute. Die Welschen sprechen daher auch vom Rideau de rösti oder der Barrière de rösti. Häppere oder Häbbere ist übrigens ein Mundartausdruck für Kartoffeln.

Die beste Rösti gibt es ohne Zweifel im Restaurant Bramisegg, auf dem Weg von Brienz auf die Axalp. Findet zumindest unser Redaktör Nr. 1.

Eure Lösungen:

Claudio Saane bei Corpataux
LUnGE Mäander unterhalb des Lac Gruyere (Sarine) bei Rossens
meisterrem La Sarine
@ONE996 Dr Röschtigrabe vllt.
@rkroebl Die Saane mäandert bei Rossens FR. Wird auch Röstigraben genannt.
@krick68 Petite Sarine
Puur Saane -> Sahne -> Nidle?
uesu_ch la Sarine / die Saane
imi Ein maändrierender Flusslauf. Oder wollen Sie es öppen genau wissen, wie anno dazumal bei Tell Star.
@ThuMarkus La Sarine oder die Saane wird an der Sprachgrenze öppen auch Röstigraben genannt.
@wotaber Röschtigrabe
IrenHuwiler Röschtigraben = Saane
Znuk_ch d Seisle

Wir gratulieren dem Claudio zur schnellsten Lösung!