#1108 – Aesch (BL)

Unser aktuelles Google-Maps-Räzel zeigte Aesch (BL).

«Aesch liegt im Bezirk Arlesheim, 322 m.ü.M., und ist eine rasch angewachsene Gemeinde zwischen Birsebene und Jurarand. Aesch liegt, eingebettet zwischen Faltenjura (Blauenkette) und Tafeljura (Gempenplateau), am südlichen Ende des vor 40 Millionen Jahren entstandenen Oberrheingrabens. Aesch liegt aber auch mitten in der landschaftlichen sehr schönen Nordwestschweiz und gleichzeitig im Herzen der Wirtschaftsregion Basel. Die Gemeinde Aesch bedeckt eine Fläche von 7,5 km² und stösst mit ihrer 13½ km langen Grenze an die Gemeinden Duggingen, Pfeffingen, Ettingen, Therwil, Reinach (alle BL) und Dornach (SO). Interessantes Grenzdetail: Der heilige Nepomuk auf der gleichnamigen Brücke in Dornach steht ganz auf Aescher Boden! Durch den Gemeindebann Aesch fliessen die Birs und aus dem Seitental der Klus südwestlich von Aesch der Klusbach. Nahezu 5 km² sind immer noch landwirtschaftlich genutzt, hiervon sind 20 ha mit Reben bepflanzt. -Aesch ist damit die grösste Weinbaugemeinde der Nordwestschweiz.» (Quelle)

Bildquelle: aesch.bl.ch

«“Vo Aesch-bigott“ ist ein alter Merkspruch, der noch heute weitherum in der Schweiz bekannt ist. Früher wurde die Redewendung benutzt, wenn der „Herbstet“ (Weinlese) gut ausgefallen ist, andernfalls hiess es „Du Liebergott – vo Aesch“ oder auch „Oh herje – vo Aesch“.» (Quelle)

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit zopfsalat über die schnellste richtige Lösung: Weiterlesen

#1059 – Kirchgemeinde Oekolampad Basel

Die gesuchte Lösung ist die ehemalige Oekolampad Kirche Basel.

Zwingli, Calvin und Luther waren die drei grossen Reformatoren. Das hat in der Schule wohl jeder gelernt. Nebenbei gab es aber auch etliche andere, wichtige Personen in diesem Prozess, einer von ihnen war Johannes Oekolampad. Er gilt als der grosse Basler Reformator. Geboren wurde er 1482 in der Nähe von Stuttgart. 1510 wurde er zum Priester geweiht und erregte mit seinen reformorientierten Predigten Anstoss. Er verliess seine Stadt und lebte ab 1515 in Basel.

1531 starb er in Basel. Er hinterliess eine Witwe und drei Kinder.

Nach ihm benannt wurde eine der evangelischen Gemeinden in Basel, wie auch die gesuchte Kirche. Erbaut ca. 1931, bot sie 1’200 Menschen Platz, da die in der Nähe liegende Paulus Kirche nicht genügend Menschen Platz bot. Jahre später waren dann am Schluss nur noch ca. ein Dutzend Gemeindemitlglieder an den Gottesdiensten, weshalb man die Kirche schloss und anderen Zwecken zuführte. Heute kann man das Gebäude für Tagungen mieten.

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#1008 – Basel St. Jakob

Die jüngste Zeitreise führte uns nach Basel zum Gelände, wo heute der FC Basel seine Heimspiele austrägt:

Die Arbeiten am Joggeli begannen 1937, wurden dann während dem Krieg gebremst und dann 1942 wegen einer Zementrationierung ganz gestoppt. Das Gelände war zu diesem Zeitpunkt bereits planiert und die spätere Stehrampe aufgeschüttet, was man auf dem Zeitreisefoto von 1947 erahnen kann. Erst als die FIFA 1948 (Onkel Sepp war damals wohl knapp noch nicht dabei) die Fussball WM 1954 in die Schweiz vergab, wurde das Fussball Stadion schlussendlich durch eine private Genossenschaft fertig gebaut.

Während der WM verfolgten ingsgesamt 242’000 Zuschauer die 6 WM Spiele in Basel. Nach dem Grossanlass dauerte es ca. 11 Jahre bis die grosse Aera Benthaus ihren Lauf nahm und der FC Basel seine erste grosse Zeit hatte. In diesen 11 Jahren gaben aber andere Dinge den Ton an: Der FC Concordia hatte hier seine Heimspiele, Geld wurde aber mit anderen Dingen verdient, wie zB. Windhunderennen oder an der Feldhandball Weltmeisterschaft 1963.

Sehr schöne Bilder aus alten Zeiten finden sich z.B. hier.

Wer erkannte Basel?

Wir erhielten die folgenden Zuschriften, am schnellsten war diesmal Stobe. Gratulazzion! Weiterlesen

#831 – Joggeli Stadion Basel

Beim gesuchten Fussballstadion handelt es sich um das alte St. Jakobsstadion, lokal auch Joggi oder Joggeli genannt.

Eröffnet wurde es 1954 für die damalige Fussball Weltmeisterschaft, wo 6 Spiele vor durchschnittlich über 40’000 Fans stattfanden. Unter anderem schlugen die Schweizer die Italiener gleich mit 4 zu 1, ehe man gegen die Favoriten aus Österreich gleich mit 7-5 ausschied.

Im Jahr 2001 wurde das Stadion dann umgebaut und durch den heutigen St. Jakobs Park ersetzt.

Wer erkannte das Joggeli?

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#798 – Pratteln

Unser aktuelles Räzelfoto entstand beim Bahnhof Pratteln.
Zu erkennen wars u.a. am Clariant-Gebäude und am Dach des Aquabasilea.

Pratteln liegt auf 298 m ü. M., begrenzt im Norden durch den Rhein und im Süden durch das Gempenplateau und den Adlerberg. Zur Gemeinde gehören auch das Industriegebiet Schweizerhalle und ein Teil des grossen Rangierbahnhof Basel-Muttenz. Nachbargemeinden von Pratteln sind Augst, Füllinsdorf, Frenkendorf, Muttenz, das solothurnische Gempen sowie auf der nördlichen Rheinseite das deutsche Grenzach-Wyhlen. (Quelle)

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#797 – Kunsteisbahn Margarethen Basel

Die gesuchte Eisbahn liegt hinter der Stadtgrenze von Basel in Binningen: Mit 6’000 m2 ist die Kunsteisbahn Margarethen eine der grössten in der Schweiz. Rund ein Drittel davon ist überdacht. Bis 2002 war dies die Heimstädte des EHC Basel.

Eröffnet wurde die Kunsteisbahn am 11. Februar 1934, aber schon vorher wurde auf den Tennisplätzen im St. Margarethenpark Eissport betrieben. In den 80er Jahren stieg der EHC Basel in die NLB auf, die Kunsteisbahn musste überdacht werden. Rechtzeitig zur Saison 1984/85 wurde das neue Dach fertig. Seither ist nicht mehr viel passiert, der Zahn der Zeit nagt an der Kunsteisbahn. Sie müsste erdbebensicher gemacht und auch sonst renoviert werden. Mit geschätzten 40 Millionen Franken ist der Renovationsbedarf hoch. Die Basler Behörden prüfen die Möglichkeiten. Eine Schliessung wird nicht ausgeschlossen.

Wer erkannte die Kunsteisbahn Margarethen?

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#774 Saline Riburg, Rheinfelden

Die gesuchten Kuppeln gehören zur Saline Riburg in Rheinfelden. In den beiden „Saldome“ genannten Lagerhallen lagern vor der Wintersaison jeweils bis zu 180’000 Tonnen Auftausalz. Die beiden Hallen gehören den Schweizer Salinen, einer Aktiengesellschaft die bis zu 600’000 Tonnnen Salz pro Jahr gewinnt und 100% des Schweizerischen Auftausalzbedarfs abdeckt. In der Saline Riburg werden stündlich ca. 54 Tonnen gefördert.

Update, 25.11.2017: Urheinau hat natürlich recht, der Redaktor hat sich mit den Mengen geirrt… Exgüsée

Wer erkannte die Saline Riburg?

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#723 – Basel Tattoo

Die Tage findet wieder das löbliche Basel Tattoo statt.

Die Bildaufnahme stammt vom letzten Dienstag, die weissen Regenchutteli wurden freundlicherweise vom Sponsor zur Verfügung gestellt. Da man nicht wusste, ob es zu regnen beginnen wird, haben (vielleicht mit Ausnahme des fotografierenden @Geoblog Rätselonkels) alle Zuschauer den Wegwerf Artikel bereits vor der Vorstellung angezogen. Wäre ja zu schlimm gewesen, wenn während der Vorstellung Zigtausend Leute gekrätschelt hätten…

Auch kulinarisch ist das Basel Tattoo eine Reise wert. Vor dem Areal bieten zahlreiche Vereine etwas zu habern und trinken an. Die Auswahl ist gigantisch: Würste, Schnitzelbrote, Pommes und als Abwechslung einen schottischen Hochlandeintopf. Auch die Raclettepolizei hätte sicherlich Freude:

Wer mit dem Basel Tattoo bis dato übrigens nichts anzufangen mag, guckt mal dieses Video. Mir gefiels!

 

Wer erkannte das Basel Tattoo?

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