#1265 – Gisliflue

In Räzel #1265 suchten wir die Gisliflue bei Auenstein, sie gehört zur Jurakette und ist mit 771 müM ein bescheidener Hügel, der aber dank der Lage trotzdem eine grossartige Aussicht bietet.

Der Vorteil dieser Hügel ist, dass sie das ganze Jahr bestiegen werden können. So wählten wir den Bärzelitag, um die wunderbar verschneite Gisliflue zu bewandern.

Obwohl nur ein kleiner Hoger im Aargau, wurde er von vielen erkannt. @cahen bringt mich jetzt in die Zwickmühle, erst ist ganz nah dran, aber es ist halt auf der Gislifluh, das Foto habe ich vom Gipfel aus gemacht. Ich bin jetzt mal streng und gebe deshalb den Pokal an steamen59.

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#1115 – Unter der Linde von Linn

Ja, wer sich mit Bäumen auskennt, dem fiel das Räzel leichter. Es handelt sich hier um eine Linde, aber nicht irgendeine, sondern die berühmte Linner Linde im Aargauer Jura. Linn ist teil des Juraparkes Aargau.

Die Linde soll rund 800 Jahre alt sein, ist 25 Meter hoch, hat einen Umfang von 11 Meter und hat sogar eine eigene Website. Viele Legenden ranken sich um den mächtigen Baum, eine davon ist diese:

«Git d’Linner Linde nüm Schatte ofs Ruedelis Hus,

so isch mit alle Wälte us»

Mit „Ruedelis Hus“ ist die Habsburg des Rudolf von Habsburg gemeint auf der anderen Seite der Aare und der Reim bedeutet folgendes: Wenn der Schatten der Linde nicht mehr auf die Habsburg fällt, geht die Welt unter. Nun ja, jedenfalls für die Habsburger ist sie längst untergegangen, die Linde aber wirft nach wie vor jedes Jahr ihren Schatten am 17. April und am 26. August aufs Schloss.

Weitere Infos gibt es hier zum Lesen.

Das Räzel war offenbar schwieriger als gedacht, trotzdem gab es einige richtige Lösungen, die schnellste von zopfsalat, herzlichen Glückwunsch.

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#1055 – Auf der Wasserflue im Aargauer Jura

Die trübe Aussicht in Räzel #1055 herrschte auf der Wasserflue im Aargauer Jura. Sie liegt zwischen den beiden Pässen Bänkerjoch und Salhöhe und ist Teil des Jurapark Aargau. Die Pässe erreicht man gut mit dem Postauto ab Aarau.

Die Wasserflue ist nach dem Geissfluegrat (908 müM.), dem Stierenberg (872 müM.) und dem Strihen (866 müM.) der vierthöchste Punkt im Aargau mit 865 müM. Mit den fünf Webcams kann man eine Vorstellung gewinnen, wie die Aussicht bei schönem Wetter wäre.

Die Wasserflue mit der markanten Antenne

Die Wasserflue ist gut zu Fuss erreichbar auf verschiedenen Wanderungen. Eine führt von der Staffelegg über das Bänkerjoch auf die Wasserflue und hinunter zur Salhöhe, Details gibt es hier. Eine andere, weite Möglichkeit ist der Aargauer Weg von Frick über den Tiersteinberg und die Wasserflue nach Aarau.

Alle haben den Juraberg erkannt, Schnellste(r) war zopfsalat.

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