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Vom tiefsten bis zum höchsten Punkt in der Schweiz unterwegs mit der Familie, ob zu Fuss, auf dem Mountainbike, den Skis oder auf Steigeisen.

#1118 – Baumwipfelpfad in Mogelsberg

In Räzel #1118 suchten wir den Baumwipfelpfad Mogelsberg im sehr idyllischen Neckertal, Kanton St. Gallen.

Der Pfad ist ein elegant geschwungener Weg durch die Bäume und ermöglicht Einblicke in den Wald, die uns sonst verborgen bleiben. Er ist ein Erlebnis für Alt und Jung, daneben kann man auch viel lernen über den Wald.

Ein erster Grund, wieder mal die Ostschweiz aufzusuchen. Ich weiss nicht, wer von den Lösungsgebern schon dort war, die schnellste Lösung aber lieferte Heinz.

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#1115 – Unter der Linde von Linn

Ja, wer sich mit Bäumen auskennt, dem fiel das Räzel leichter. Es handelt sich hier um eine Linde, aber nicht irgendeine, sondern die berühmte Linner Linde im Aargauer Jura. Linn ist teil des Juraparkes Aargau.

Die Linde soll rund 800 Jahre alt sein, ist 25 Meter hoch, hat einen Umfang von 11 Meter und hat sogar eine eigene Website. Viele Legenden ranken sich um den mächtigen Baum, eine davon ist diese:

«Git d’Linner Linde nüm Schatte ofs Ruedelis Hus,

so isch mit alle Wälte us»

Mit „Ruedelis Hus“ ist die Habsburg des Rudolf von Habsburg gemeint auf der anderen Seite der Aare und der Reim bedeutet folgendes: Wenn der Schatten der Linde nicht mehr auf die Habsburg fällt, geht die Welt unter. Nun ja, jedenfalls für die Habsburger ist sie längst untergegangen, die Linde aber wirft nach wie vor jedes Jahr ihren Schatten am 17. April und am 26. August aufs Schloss.

Weitere Infos gibt es hier zum Lesen.

Das Räzel war offenbar schwieriger als gedacht, trotzdem gab es einige richtige Lösungen, die schnellste von zopfsalat, herzlichen Glückwunsch.

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#1115 – Blick ins Grüne

Wir blicken hier auf eine hügelige Landschaft, die ziemlich dicht besiedelt ist. Um den Standort herauszufinden, lohnt sich aber der Blick nicht nur in die Ferne.

Zusatztipp 1: Da im Tal unten fliesst der grösste Fluss der Schweiz.

Zusatztipp 2: Wer die Blätter und Blüten am oberen Bildrand erkennt, hat es einfacher.

Wo stehen wir?

Lösungen bis Dienstagabend hier unten eintragen.

Hier geht es zur Lösung: #1115 – Unter der Linde von Linn

#1112 – Ostergau

Gesucht war der Ostergau bei Willisau. Das hat nichts mit Ostern zu tun, sondern bedeutet „Gau östlich von Willisau“.

Geformt wurde die Landschaft durch den Reussgletscher in der letzten Eiszeit, die vielen Weiher entstanden allerdings durch den Torfabbau in den beiden Weltkriegen, als Öl und Kohle knapp waren.

Der Ostergau aus der Luftansicht

Der Ostergau aus der Luftansicht (Quelle: https://www.neo1.ch/news/news/newsansicht/datum/2019/08/14/kanton-luzern-strategie-zur-erhaltung-der-biodiversitaet.html)

Willisau Tourismus schreibt auf ihrer Website dazu:

Das Ostergau mit seinen fischreichen Weihern ist Lebensraum für eine reiche Fauna und Flora und steht heute als Landschaft von nationaler Bedeutung unter Naturschutz.

Einer bemerkenswerten Tier- und Pflanzenwelt bietet das Ostergau seit gut fünfzig Jahren einen Lebensraum. Damals, nach intensiver Torfausbeutung, stellte der Kanton Luzern das Ostergau unter Schutz. Dank Aufwertungs- und Schutzmassnahmen konnten sich Kiebitz, Fadenmolch, Kuckuckslichtnelke und viele andere seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Ein kleines Wegnetz führt an den Weihern vorbei, von dort aus können Sie in aller Ruhe die Fauna und Flora bestaunen.

Während des Ersten Weltkriegs entstanden durch Torfstiche die Weiher im Ostergau. In der Zwischenzeit hat sich die Landschaft im Ostergau stark verändert. Neben Riedflächen entwickelten sich entlang der Weiher Röhrichte, Grosseggenriede und artenreiche Feuchtwiesen. Die Schönheit und Vielfalt dieser Weiherlandschaft wurde immer mehr erkannt. So hat sich der Kanton Luzern entschlossen, diese Landschaft 1965 unter Naturschutz zu stellen.

Der Ostergau ist jedenfalls zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, ob mit dem Velo oder zu Fuss.

Dieses nicht ganz einfache Räzel knackten trotzdem zahlreiche Geografiekenner, als erster steamen59, herzliche Gratulation.

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#1112 – Idyllische Weiher

Wir sehen hier einen von mehreren Weihern, die durch den Torfabbau in den beiden Weltkriegen entstanden. Die Gegend, deren Namen wir suchen, hat nichts mit dem Hasenfest zu tun.

Wie heisst die Gegend?

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Zur Lösung geht es hier.

#1109 – Zwinglihaus in Wildhaus

Dieses Holzhaus in Räzel #1109 war das Geburtshaus des Reformators Huldrych Zwingli und steht in Wildhaus.

Über den einflussreichen Reformator wurden schon viele Bücher geschrieben und Filme gedreht, Wikipedia gibt hier eine Zusammenfassung.

Wildhaus liegt im oberen Toggenburg im Kanton St. Gallen, wo die Thur entspringt (wir erinnern uns an Räzel #1079 – In den Thurauen, wo wir am anderen Ende der Thur waren). Es ist quasi eingeklemmt zwischen dem Alpstein im Norden und den Churfirsten im Süden. Hier wird Brauchtum noch gelebt, Gesang hat eine grosse Bedeutung, was sich auch im Klangweg ausdrückt. Von Wildhaus geht es dann hinunter ins St. Galler Rheintal.

Wer Gluscht gekriegt hat auf Ferien in Wildhaus, findet hier noch mehr Inputs aus erster Hand.

Eine ansehnliche Anzahl Teilnehmer lag richtig mit der Lösung, allen voran mbk, wir gratulieren.

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#1109 – Ein altes Holzhaus

Wir stehen hier vor einem Holzhaus, das einmal eine Persönlichkeit aus der Schweizer Geschichte beherbergt hat.

Hinweis 1: Es geht um Religion.

Was hat es mit dem Haus auf sich und wo steht es?

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Hier geht es zur Lösung.

#1106 – Altishofen

Der gesuchte Ort heisst Altishofen und liegt im Luzerner Hinterland im Wiggertal. Altishofen hat 1955 Einwohner (Stand 31.12.2018). Bekannt sei es für sein historisches Dorfbild von nationaler Bedeutung, unter anderem dem Schloss Altishofen, das heute Sitz der Gemeindeverwaltung ist. Mehr Infos findet man auf Wikipedia.
Mit dem Bahnhof in Nebikon und dem Autobahnanschluss in Dagmersellen ist Altishofen trotz der ländlichen Lage gut erschlossen.

LU-Altishofen-Schloss

Schloss Altishofen
Roland Zumbuehl / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Die Gegend kann man prima mit dem Velo erkunden, wir haben das über die Hügel rund um Ebersecken gemacht, wo wir auch in Altishofen vorbeigekommen sind.

In den Hügeln oberhalb Altishofen

Das Räzel war eine Knacknuss, mit drei zusätzlichen Hinweisen gab es dann doch ein paar Lösungen. Einige beeindruckte das gar nicht, sie gaben sogar den genauen Standort des Fotografen an. Und von allen Einsendern war Heinz der Schnellste, Gratulation.

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#1106 – Auf dem Land

Ziemlich ländlich ist es hier.

Welchen Ort suchen wir?

*Zusatzhinweis 1: Ohne Wolken würden wir die Königin der Berge erblicken*

*Zusatzhinweis 2: Das Dorf ist nicht so abgelegen, im einen Nachbardorf gibt es einen Bahnhof, im anderen einen Autobahnanschluss*

*Zusatzhinweis 3: In Blickrichtung weiter liegt ein grosses „Moos“*

Lösungen bis Dienstagabend hier unten eintragen.

Zur Lösung geht’s hier.