So war unsere #Twannderung

Am SA 11.10.2014 fand die 4. Geoblog-Leserreise statt: Wir wanderten von Magglingen via Twannberg und durch die Twannbachschlucht nach Twann.

Kurz vor 10:43 Uhr traf sich der Berner Teil der Reisegruppe, reiste gleich nach Biel und wurde dort noch etwas ergänzt. Mit dem Bus gings zur Talstation des Funiculaires nach Magglingen und sogleich dort hinauf.

Die äusseren Bedingungen waren eher so mittel:

Durch eine mystische Nebellandschaft ging es eine gute halbe Stunde zur Bergwirtschaft Hohmatt.
Magglingen

Unterwegs trafen wir auf einen Delegation von Vertretern der Fussball-NLA-Clubs – u.a. die Herren Weber, Zaugg und Dries – konnten aber nicht feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Camp potenzieller künftiger FC-Sion-Trainer handelte.

Im Hohmatt gabs eine reiche Auswahl an Getränken und Esswaren, wovon wir mehrmals Gebrauch machten. Die Key-Findings: Wenn man den Mund voller handgeschächteter Bielersee-Fischknusperli hat, ist der Duft der Speck-Röste vom Tischnachbarn eher gewöhnungsbedürftig und vom Twanner Chasselas in Liter-Qualität sei tendenziell eher abgeraten. Das Fondue-Obligatorium wurde mehrfach gebrochen.

Trotz fast unveränderter Wetterverhältnisse erklommen wir nach dem Zmittag den Kulminationspunkt auf gut 1050 M.ü.M. und spazierten vorbei an unterschiedlich farbigen Kühen und Pflanzen bis es plötzlich zu nieseln und dann zu regnen begann. Zum Glück erreichten wir gerade rechtzeitig das Wanderbeizli, wo wir quasi an Grosis Küchentisch Kaffee und Cola erhielten. Eine Runde Eisenbahn-Kalender-Raten und die Hündin des Hauses, mutmasslich ein Bartgeier-Labrador, unterhielten uns bestens.

Während der nächsten halben Stunde waren wir unterwegs bis zum Hotel Twannberg, einer etwas weniger einladenden Bausünde aus den späten Siebzigerjahren. Wir drückten unsere Beizenbesuch-Ratio auf 2/3 und bewunderten nur die dank besser werdendem Wetter immer schönere Aussicht.

Weiter ging es dann via dem Highlight unserer Wanderung durch die wirklich beeindruckende Twannbachschlucht hinunter nach Twann. Die Begehung kostet 2.-/Erw. (Kinder 1.-) und geht über einen sicheren, wenn auch rutschigen Weg durch eine verwunschene Landschaft mit viel Grün und genauso viel Geplätscher.

Nach gut 3 Stunden reiner Marschzeit erreichten wir dann Twann, wo es nach einem stärkenden Bier/Ballon mit dem Zug zurück nach Biel/Bienne und schliesslich nach Hause ging.

Ein grosses Merci an alle Teilnehmer – es war uns wie immer ein Schulspaziergang!

8 Gedanken zu “So war unsere #Twannderung

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