#245 – Gerra (Gambarogno)

Unser von info24 – ÖV Schweiz – Europa zur Verfügung gestelltes Funkbild zeigte den Bahnhof in Gerra (Gambarogno) am einzigen südlichen Ufer auf Schweizer Seite des Lago Maggiore zwischen Bellinzona und Luino.

Die Bahnstrecke Cadenazzo–Luino ist eine einspurige Eisenbahnstrecke, welche von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der italienischen Rete Ferroviaria Italiana (RFI) betrieben wird. Sie verbindet Bellinzona in der Schweiz mit Luino in Italien und ist eine der drei von der Gotthardbahn-Gesellschaft gebauten südlichen Zubringerstrecken der Gotthardbahn. Die Strecke zweigt in Cadenazzo von der Bahnstrecke Giubiasco–Locarno ab und dient heute hauptsächlich dem Güterverkehr. Im Personenverkehr wird sie von den TILO-Zügen der S 30 bedient.[Quelle]

Mediterrane Umgebung mit Einspurstrecke an mutmasslich südlichem Ufer? Man hätte schon drauf kommen können, oder?

Der Personenverkehr geniesst nur eine geringe Bedeutung. Die S 30 der TILO verkehrt im Zweistundentakt zwischen Cadenazzo und Luino und bedient alle Stationen, über Luino hinaus werden die Züge bis zum Flughafen Mailand-Malpensa durchgebunden.

Wir haben die folgenden Antworten erhalten:

earth Le Bouveret
Malinowski Magadino-Vira
Znuk Ich würde jetzt mal auf das rechte Ufer des Lagio Maggiore tippen. Vira Gambarogno oder so. Gspässig ist nur, dass ich auf den Satellitenbilder von Google nur Bahnhöfe mit Doppelspur finde. Einen konkreten Lösungsvorschlag habe ich deshalb nicht, sorry.

#226 – Lido di Lugano

Diese Flugaufnahme zeigt den Lido di Lugano am 15. Juli 2004. Gut zu erkennen sind die vielen Badegäste am Strand und auf den Liegewiesen.

Beim Fotohinweis des letzten Rätsels herrschte eine andere Jahreszeit und die Badeanstalt wirkt verlassen. Zudem wurde die Aufnahme im Jahre 1933 aufgenommen. Damals existierte bereits der alte Lido (Fertigstellung 1928), das neue Freibad wurde aber erst 1959 anstelle des Fussballfeldes erstellt.

Der Lido di Lugano gilt als eines der schönsten Strandbäder der Schweiz. Die historische Anlage aus Holz ist auch 80 Jahre nach Eröffnung bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt. Daran ändert auch der etwas stolze Eintrittspreis von 11 Franken für Erwachsene nichts.

Die Luftaufnahmen stammen übrigens vom neuen Luftbild-Informationssystem des Bundesamts für Landestopografie swisstopo. Unter map.lubis.admin.ch können momentan rund 320’000 Luftbilder der Schweiz von den 1920er-Jahren bis heute bestaunt werden. Bis ins Jahr 2020 sollen bis zu 500’000 Luftbilder aufgeschalten werden.

Folgende Lösungsvorschläge sind eingetroffen:

@michu

Der Strämu in Thun ist’s glaubs nicht…

Harvest

11.- Lido Lugano

@fredbue

Preis für Erwachsene: 11.– * AHV/IV: 8.- * Jugendliche (9-20)/Studenten: 6.- * Kinder (3-8): 4.-

Znuk

Da war ich heute fast: Lido LugaNo. Eintrittspreis wahrscheinlich Exorbitant zu hoch!?

Harvest war der Schnellste, wir gratulieren!

#170 – Leventina

Questo Bilderräzel è stato abbastanza facile. Oder Sie, liebe Geoblog-RäzlerInnen, sind einfach schampar gut!

Fährt man an einem sonnigen Juni-Tag über den Gotthardpass und macht kurz Pause beim Kiosk unterhalb der Passhöhe auf Tessiner Seite, hat man eine überaus prächtige Aussicht auf Airolo, dessen Verkehrswege und weiter runter ins Valle Leventina.

Unser Ausflug führte damals davor schon über den Nufenen- und anschl. über den Sustenpass. So kann man auch ganz attraktiv vom Goms nach Bern fahren. Überhaupt wären so Pässefahrten schon was Schönes, wenn nicht darüber so viele Leute das selbe dächten. Irgendwann werd ich vielleicht auch verstehen, weshalb man sich das dann bei diesem Verkehr auch noch per Velo antut. Comunque.

Leider hatte unser zuständiger Redaktör bei Veröffentlichung diese Räzels etwas technische Schwierigkeiten, was dazu führte, dass das Bild schon am Sonntagabend … ach, was solls: Sie sind alle Sieger der Herzen!
@shaefliger Das Südportal des Gotthard also müsste das Dorf Airolo sein.
Oli Airolo. Selber schuld, wer da wohnt.
der Muger Airolo
@rkroebl Airolo
Znuk Airolo
@chm iRolo
@meisterrem Airolo
@wotaber Airolo
Claudio Airolo
LUnGE schon wieder Airolo (dieses Fort-Dings da)
Markus Maurer Airolo. So eifach, dass sogar ig mitmache.
@lpalli Motto Bartola, Airolo, Ticino
Malinowski Airolo
IrenHuwiler Airolo
@svadagnin Faido evtl.?
mikef79 airolo
jl airolo
@one996 Airolo
Christoph Jeger Airolo
Steve Airolo

#155 – Rifugio Al Legn

Das Rifugio Al Legn gehört (in meiner Meinung) zu den schöneren Aussichtspunkten im Tessin. Ob Brissago gelegen hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Maggiadelta, die Brissagoinseln und auf viele Berge im und ums Tessin.

Die Hütte erreicht man beispielsweise aus Brissago (für ÖV Fahrer) oder idealerweise aus Mergugno, das man mit Auto erreicht. Besonders im Sommer kann der Weg nach Mergugno sonst ein wenig warm werden…

Von der Hütte aus, erreicht man dann beispielweise den Gridone, von wo man dann auch andere Berge sieht, aber das könnte dann mal ein Rätsel werden, drum verrate ich hier nicht allzuviel.

Hier die eingegangenen Lösungsvorschläge:

@krick68 Capanna Al Legn ob Brissago
@theswiss Irgendwo oberhalb von Ronco
@lpalli Alpe Arologia, Brissago (TI) Rifugio Al Legn http://www.legn.ch (CH1903 / LV03 694’960 108’620)
@svadagnin Rifugio Al Legn
Alexandre Suter Rifugio „Al Legn“, auf 1’802 m Höhe, an der Steilflanke des Gridone
mikef79 Rif. Al Legn

#129 – Forte di Airolo

Das Forte di Airolo liegt am Südportal des Gotthard-Eisenbahntunnels und gehört zu den ehemals bedeutendsten Festungsbauten der Schweiz.

Die Verteidigungsanlage wurde 1887 bis 1890 erbaut und galt in der damaligen Zeit unter anderem aufgrund ihrer Granitabdeckung und den neuesten Waffen (Zwillingsgeschütz, Kugelmörser, Fahrpanzer der Grusonwerk AG Buckau usw.) als eine der modernsten Festungen Europas. (Quelle: Wikipedia)

Heute befindet sich darin ein Festungsmuseum.

Die Anlage bot aber nicht nur militärischen Schutz. Im schweren Lawinenwinter 1951 konnte nämlich die Bevölkerung von Airolo über einen Zugangsstollen in die damals noch geheime Anlage evakuiert werden. Diese Frage galt es zu beantworten.

Gewusst (oder herausgefunden) haben das nur wenige. Folgende Lösungen sind eingegangen:

LUnGE „Airolo – Bei der verheerenden Lawinenkatastrophe von 1951 stiegen die Dorfleute durch diesen Tunnel in die Schutz bietende Kaserne hinauf. “
@wotaber Im Lawinenwinter 1951 konnten sich Bewohner des von Lawinen verschütteten Airolo durch den Tunnel in der damals noch geheimen Festung in Sicherheit bringen. (Wikipedia)
imi Da das Ablaufdatum der Militärbiscuits schon fast erreicht war, musste die ganze Bevölkerung zwei Wochen lang diese Kekse essen und die Vorratsspeicher in den Alpen konnten wiede aufgefüllt werden und es war für die nächsten 35 Jahre wieder Ruhe. An diesem Ort wurde die Logistik organisiert und er wurde als zentrales Verteilzentrum genutzt.
all white „Kaserne Airolo 1951 böse Lawine“
Pelocorto Forte Airolo. Im verheerenden Lawinenwinter 1951 konnten sich die Bewohner Airolos durch den Tunnel in der Festung in Sicherheit bringen.
der Muger kenn ich – das Fort von Airolo…