#470 – Muotathal

Unser aktueller Google-Earth-Ausschnitt zeigt Muotathal (SZ). Der Ort ist nach dem Tal Muotatal benannt, das wiederum seinen Namen von dem Fluss Muota hat.

Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 610 M.ü.M. und bildet den südöstlichen Teil des Kantons Schwyz, grenzt im Süden an den Kanton Uri und im Osten an den Kanton Glarus. Mit 172 km² zählt Muotathal zu den zehn flächenmässig grössten Gemeinden der Schweiz und ist fast so gross wie der Kanton Appenzell Innerrhoden. Muotathal besteht aus den Ortschaften Muotathal, Hinterthal, Bisisthal und Ried, behauptet zumindest Frau Wikipedia.

Eher dezentral, indertat.

Die Innerschwyzer Meteorologen («Muotathaler Wetterschmöcker») sind eine Gruppe von Hobbymeteorologen. Sie tragen zweimal jährlich ihre mit viel Humor verbundenen Wettervorhersagen an den öffentlichen Vereinsversammlungen des Meteorologischen Vereins Innerschwyz vor. Die landwirtschaftlich orientierten «Wetterschmöcker» lassen ihre Beobachtungen in der freien Natur in ihre Wetterprognosen einfliessen.

Ich? Nein, ich war noch gar nie in/im Muotathal.

Wir haben die folgenden Antworten erhalten und freuen uns u.a. mit @wotaber über richtige Antwort:

@wotaber Muotathal
@theswiss Muothatal
Wisi Muotathal (mit «h» geschrieben!)
Mä-2 Muotathal
@m_luescher Muotathal
Kartograf Yoster gibt sich die Ehre Muotathal
@xichtwitt Erkannt ist übertrieben. Aber gefunden habe ich Muotathal 
Förster Willi Muotathal
Christoph Jeger Muotathal

#460 – Arth

Das „Nacktbild“ aus dem Rätsel von @krick68 zeigte das Gebiet vom Bahnhof Arth-Goldau. Die richtige Antwort auf die Frage nach der Gemeinde lautet somit Arth.

Arth ist eine politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie besteht aus den Ortschaften Arth, Oberarth, Goldau und aus einem Teil der Rigi. (Quelle)

Am 2. September 1806 donnerte der furchtbare Bergsturz von Goldau zu Tale und begrub 457 Menschen unter sich. Doch neues Leben strömte aus dem Schuttkegel und die Eröffnung der Gotthardbahn im Jahre 1882 verhalf Goldau zu einem unerwarteten Aufschwung. Im Jahre 1875 wurde zudem die Rigi-Bahn eröffnet. (Quelle)

Die Gemeinde Arth zählt seit 2004 über 10’000 Einwohner und gilt somit als Stadt. Doch durch die drei Teile Arth, Oberarth und Goldau behält sie den Dorfcharakter.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:

Yves

Goldau

@m_luescher

In Goldau

pi

Goldau

all white

Goldau!

(da mussste ich aber lange suchen,  Super Rätsel!)

Fabelix

Arth Goldau

Mä-2

Arth

Mic Rasmussen

Arth

FelixZRH

Arth

Bei der Beschreibung und dem Bild bin ich doch recht schnell auf den bekannten Bahnhof Arth-Goldau gekommen.

Urheinau

Bahnhof Arth-Goldau in der Gemeinde Arth SZ

@Herr_Natischer

Interlaken

Tinu

Arth

Rutschi Jürg

Brig

divi

Arth Goldau vielleicht?

@SB_Westside

Arth Goldau

Besten Dank an @krick68 für das spannende Rätsel! Und herzliche Gratulation an Yves zur schnellsten Lösung!

#434 – Hurden, Freienbach SZ

Die Hafenanlage, resp. Bootsplätze bei Pfäffikon direkt am Damm von Rapperswil gehören zur Gemeinde Freienbach SZ.

Freienbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Hauptort und mit Abstand grösster Ortsteil der Gemeinde Freienbach ist Pfäffikon SZ.
Die am Zürichsee gelegene Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften: Pfäffikon SZ, Freienbach, Wilen bei Wollerau, Bäch SZ und Hurden. (Quelle)

Die Gemeinde Freienbach SZ ist bekannt für ihren sehr tiefen Steuersatz und deshalb als BriefkastenStandortgemeinde für Reiche und Gesellschaften attraktiv.

Hier eure Antworten zum Rätsel:

@krick68 Das ist Hurden in der Gemeinde Freienbach SZ.
@bwg_bern Hafen Pfäffikon SZ
roland Hurden oder Pfäffikon SZ, jedenfalls dort am Damm.
@theswiss Ich hoffe einfach mal, dass diese Anlage auch noch zum Hurdnerwäldli gehört ..
Mä-2 Hafen Freienbach/Hurden
AndreasP_RV Ich! (Die Frage war ja: Wer erkennt diese Anlage?) Es sind Bootshäfen in Pfäffikon SZ.
Strupletto Pfäffikon-Freienbach SZ, rechts Obersee, oben Hurdener Kanal mit Durchgang zu Zürichsee, links Seedamm, sowie Hurdener Hafen.
Urheinau Hurden (Gemeinde Freienbach (SZ) im Vordergrund die Strassenbaufirma Hagedorn, im Hafen die Villen der nicht so Armen.
@ThuMarkus Pfäffikon am Tsürisee
Tinu Pfäffikon SZ
@hcdole Wenn ich vom Alpamare in Richtung Rapperswil fahren möchte, sehe ich zu Beginn des Seedamms rechts die Hafenanlage und Wohnhäuser in Freienbach (Hurden) …
Judit Juhász Pfäffikon, Zürichsee
Hafen Hurden
IrenHuwiler Freienbach SZ
Manuela Wer die Anlage kennt, kann ich nicht sagen. Aber es müsste das Seefeld bei Pfäffikon SZ sein.
Martin Pfäffikon / Hurden
fredbue Hafen Hurden in Freienbach SZ, soll sehr Steuergünstig sein.

Gratulation an @krick68, der das Rätsel in Nullkommanix lösen konnte.

#414 – röm.-kath. Kirche Gersau Schwyz

Die gesuchte, römisch katholische Kirche St. Marzellus steht in Gersau im Kanton Schwyz.

Die schöne klassizitische Kirche wurde in den Jahren 1807 – 1812 erbaut, welche das Gersauer Dorfbild in den letzten 200 Jahren geprägt hat. Es wurde damals mit viel Herzblut, Opfer und Arbeit von der Gersauer Bevölkerung erbaut.
Quelle

Gersau ist natürlich jedem Schweizer Kind ein Begriff. Während Jahrhunderten war es eine reichsfreie Republik und erst Napoleon schanzte es dem Kanton Schwyz zu – gegen den Willen. In dieser Zeit hatte die Republik eine eigene Landsgemeinde, ein eigenes Gericht und auch ein eigenes Hof- und Eherecht. So wurde im Hofrecht vom 28. Juni 1436 wurde das freiheitliche Gemeindeleben geordnet:

  • Die höchste Gewalt lag bei der Landsgemeinde
  • Ab 14. Altersjahr wurden alle Dorf- und Kirchgenossen zur Teilnahme an der Landsgemeinde verpflichtet; Nichterscheinen wurde mit einer Busse von 5 Schilling bestraft.
  • Der Landammann war zugleich oberster Richter
  • Ein Bräutigam konnte seiner Braut als Vermächtnis sein Vermögen höchstens zur Hälfte überlassen (und umgekehrt).
  • Wenn ein Gersauer eine auswärtige Frau ehelichte, dann musste er eine Art „Bussgeld“ bezahlen.

Quelle 1 / Quelle 2

Wer erkannte Gersau?

Es gibt doch einige @geoblogCH RätslerInnenn mit Kenntnisse über Schweizer Gebiete mit erzwungener Migrationsgeschichte. Am schnellsten war @theswiss. Gratulation! Die weiteren Lösungen waren:

@theswiss Gersau SZ
Wisi Die ehemals freie Republik Gersau.
Tinu in Gersau
@bwg_bern Gersau
TomT Gersau
Zimi Gersau
fredbue Gersau, St. Marzellus
Andreas Praefcke St. Marcellus in der ehemaligen Republik Gersau (die Flagge ist unschwer als die des Kantons Schwyz zu erkennen; und damit war es recht leicht)
@wotaber Das war ja mal ganz einfach: Gersau, mein Heimatort 😉
@_Belafarinrod_ In Gersau SZ (Dank der Fahne)
roland Gersau
Marc Aeschlimann Kirche Gersau – Römisch Katholisch
@hcdole Separatisten wohl kaum … es dürfte sich eher um die katholische Pfarrkirche St. Marzelluser in Gersau handeln ? Ob die gelben Ringe im Wasser wohl Delphine anziehen sollen 😉
Mä-2 Gersau

(Etwaige Einsendungen, die nach Sonntag 23.30 Uhr eingetragen wurden, folgen später…)

#381 – Brunnen Ingenbohl



Die geübten Geoblog Räzlerinnen haben sie sofort erkannt: Die beiden Mythen. Ortschaften mit Seeanstoss, wo man die beiden markanten Bergspitzen sieht, gibt es einige, aber vermutlich nur eine hat ein Gleis Vier mit einer so markanten Kirche, wie eben Brunnen.

Der Kanton Schwyz mit seinen beiden Mythen hat erstaunliches zu entdecken. Wussten Sie zum Beispiel, dass die beiden Ortschaften Ingenbohl und Brunnen beide seit jeher zur politischen Gemeinde Ingenbohl gehören, die Postleitzahl aber 6440 Brunnen heisst? Die Adresse der Gemeindeverwaltung lautet also Gemeinde Ingenbohl, 6440 Brunnen.

Umgeben ist Brunnen von den Mythen, dem Fronalpstock und dem Vierwaldstättersee. Die Nachbargemeinden sind die Gemeinden Gersau, Lauerz, Morschach und Schwyz. Die evangelisch reformierte Kirche im Bild stammt aus dem Jahre 1890 und der neuzeitlichere Kirchturm aus dem Jahr 1968.

Wer erkannte Brunnen?

Wir erhielten die folgenden Lösungen. Am schnellsten war diesemal @zahnpastalachen. Herzliche Gratulation!

Ein Kommentar zu Tinu: Selbstverständlich standen wir nicht auf dem Gleis, sondern auf dem Perron 🙂 Die Züge sind übrigens tatsächlich Tricky. Insbesondere, wenn man 30 Minuten auf dem Perron warten will und die Kleinkinder im überdrehten Run & Hide Modus sind. Durchsagen gibts kein. Man muss ständig auf der Hut sein. Es sind ja nicht nur Güterzüge, sondern auch Personenzüge, die hier nicht halten, sondern rasant durchfahren.

Wie auch immer, wir wünschen eine gute Woche 🙂

@zahnpastalachen Brunnen
Wisi Brunnen. Am Bahnhof, nahe der reformierten Kirche.
fredbue Bahnhof Brunnen
@psmendes_ Brunnen Reformierte Kirche in Brunnen, Kt. Schwyz mit Sicht auf die Mythen.
@theswiss Das ist die Evangelisch-reformierte Kirche in Brunnen
@krick68 Brunnen, mit der ev.-ref. Kirche und den Mythen im Hintergrund.
Zimiseite Brunnen SZ
@hcdole In dieser „reformierten“ Kirche war ich noch nie 😉 … in Brunnen hingegen schon.
@bwg_bern Brunnen SZ
netmex Brunnen
Werni Brunnen SZ
all white Brunnen SZ
@michaelriner reformierte Kirche Brunnen (SZ)
Mä-2 Bahnhof Brunnen / Gemeinde Ingenbohl (mit Aussicht auf den Mythen).
Oeri64 Es ist die reformierte Kirche in Brunnen. Kenne wenig Berge mit Namen. Aber diese da hinten kenne ich.
Tinu Kirche + Turm stehen in Brunnen SZ. (Und der Fotograf steht hoffentlich nicht mehr auf Gleis 4, da braust nämlich bald ein Güterzug durch!)
Urheinau Obwohl ich öfters dort vorbeifahre, habe ich diesen Turm noch nie gesehen: Turm und Ref. Kirche der Gemeinde Brunnen Ingenbohl SZ (Mythen im Hintergrund führten zur Lösung)
Tom Brunnen SZ
Herr Natischer Schwyz

#307 – Rothenthurm

Unser aktuelles Herbstfoto entstand in Rothenthurm im Kanton Schwyz. Im Hintergrund von Tinel Grantigs Foto erkanntet Ihr möglicherweise die Mythen.

Der Letziturm, im Jahre 1323 erbaut, gab den Ortsnamen Rothenthurm. Urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1487 bey dem rothen thurn gelegen oder 1553 endertt dem thuren gelegen. Heute hört man im Volksmund den ortsüblichen Namen Turä oder auch im Turä obä. [Quelle]

Mit Rothenthurm verbinde ich persönlich eher wenig – ausser meinem politischen Coming-Out: Vater Natischer war damals etwas erstaunt, dass sich der Pubertatischer plötzlich für Politik interessierte, und ich glaube, er durchschaute mich schon damals, dass es mir mehr um Anti-Armee als um Umweltschutz ging. Aber comunque.

In Altmatt war die Errichtung eines Waffenplatzes der Schweizer Armee geplant, was in den 1980er Jahren landesweit zu kontroversen Diskussionen über den Landschaftsschutz führte. Schliesslich wurde 1987 die „Eidgenössische Volksinitiative «zum Schutz der Moore – Rothenthurm-Initiative»“ angenommen. Seither ist das Gebiet als Hochmoor von nationaler Bedeutung geschützt, und das Waffenplatzprojekt kann nicht mehr umgesetzt werden.

Wir erhielten die folgenden Antworten und gratulieren @Wisi zur schnellsten richtigen Antwort!

Wisi Rothenthurm
fredbue Rothenturm
Michael Riner Könnte bei Rothenthurm sein…
Znuk_ch Sind das die beiden Mythen? Vielleicht ist Herr Grantig in demphall irgendwo beim Hochstuckli oder so. (Blind guess)
IrenHuwiler Moorlandschaft Rothenturm mit Blick Richtung Mythen
@krick68 Auf einem verhinderten Waffenplatz bei Rothenturm. Im Hintergrund die Schwyzer Hausberge.

#275 – Da wo das Wetter noch schmöckt…

Für die Landwirtschaft ist die Voraussage des Wetters sehr wichtig, je nach Entwicklung des Wetters ändert sich auch die Planung des Betriebs: Wann kann das Heu geschnitten werden? Wann muss auf der Alp mit den ersten Schnee gerechnet werden?

Viele Landwirte entwickelten ihre eigene Art, das Wetter vorauszusagen. Die einen beobachten die Natur und die Lebewesen, die anderen vertrauen auf körperliche Symptome.

Zu einer Art ‚Hochburg’ der Wetterpropheten hat sich in den letzten Jahrhunderten (nachweisbar seit 1749) das Muotathal entwickelt. Dort lieferten sich einige der begabten Menschen förmlich Duelle über das künftige Wetter. Immer wieder wurde über das Wetter diskutiert; an Stammtischen in Wirtshäusern ebenso wie auf privaten Schollen und Anwesen.
Am 26. Mai 1947, nach Monaten der geheimen Planung, wurde im Restaurant ‚Adler’ im Ried eingangs Muotathal schliesslich ein kath. Verein der Meteorologen gegründet. Dieser „bezweckt in erster Linie die Wettervorhersage“ und will „die Geschehnisse des Tages in der näheren und weiteren Umgebung in humorvoller Weise skizzieren“. Gleich 87 Wetter-Neugierige liessen sich als Mitglieder des Meteorologen-Vereins eintragen und knobelten ihre 60 Rappen als ersten Jahresbeitrag aus dem Geldsäckel; Frauen übrigens hatten nur die Hälfte zu bezahlen (…). Ein Novum in dieser Zeit übrigens war die Mitsprache des ‚schwachen Geschlechts’ innerhalb des Vereins! (Quelle)

Die Muotathaler Wätterschmöcker wurden bereits anno 1977 vom Fernsehen portraitiert und erlebten im 2010 einen erneuten Bekanntheitsschub mit dem Dokumentarfilm von Thomas Horat.

Das Suchbild im letzen Rätsel zeigt denn auch einen Auschnitt aus der Gemeinde Muotathal, genauer die Verbauungen der Muota vor dem Dorfeingang.

Dank dem Hinweis des Ameisenhockers im Titel des Rätsels und dem berühmten Werbespot mit dem Wätterschmöcker Martin Horat konnte das Rätsel einfach geknackt werden.

Ganz in der Nähe befindet sich übrigens das Höllloch, das hier auch schon mal in einem Rätsel vorgekommen ist.

Folgende Lösungen sind bei uns eingetroffen:

@fredbue

Im Muotatal bei den Schlichenden Brünnen

Wisi

Muotathal im Muotatal.

Tom

Der Titel genügte schon… Das ist die Gemeinde Muotathal und übrigens heissen die Dinger Ampeissi

Znuk

Die Ameisen brachten mich auf den richtigen Weg… 6436 Muotathal

@theswiss

Gemeinde Muotathal

igwigg

Muotathal, da sitzen erwachsene männer auf ameisenhaufen rum und riechen am wetter 🙂

Wir gratulieren @fredbue!