#665 – Der Kegel des Teufels

Einen spektakulären Blick runter in den Kessel von Derborence bietet sich vom Quille du Diable Tour St. Martin am Südrand des Gletscher Les Diablerets.

Auf dem Gletscherplateau von Les Diablerets sei der Teufel los, erzählt man sich hier in den Bergen. Denn an gewittrigen Tagen schlüpfen die Teufel aus ihren Löchern und kegeln mit Steinen nach dem vierzig Meter hohen Felsturm, den sie aber meist verfehlen. Kein Wunder, fürchtet man sich auf der Alp Derborence, 1500 Meter tiefer, vor Felsstürzen. (Quelle)

By Campiana – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22848918

Zur Derborence hatten wir schon das eine oder andere Rätsel hier auf dem Geoblog.

Die Schnegge war besonders schnell unterwegs, die erste Punktlandung realisierte jedoch CFu! Herzliche Gratulation!

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:

Schnegge Von Les Diablerets runter zur Derborance
CFu Quille du Diable (Blick nach Derborance)
Mä-2 Quille du Diable Tour St-Martin > Lizerne-Tal
@idnu_ch Quille du Diable
@bwg_bern Creux de Vosé
Heinz Quille du Diable
Cöpu von der Quille du Diable in den Kessel von Derborence
stobe Creux de Vosé, nördlich von Derborence
Eismeister Quille du Diable
Rüedi44 Tour St. Martin ou Quille du Diable, 2’908 m.ü.M
Kartograf Yoster gibt sich die Ehre Quille du diable (Teufelskegel). Unten liegt der Kessel von Derborence. In der Ferne sieht man das Rhonetal und die Walliser Alpen.
Roland Zumbühl Quille du Diable mit Blick nach Derborence (VS)

Besten Dank an Marcel Schiess für das tolle Bild zu diesem Rätsel!

#488 – Scex Rouge – Glacier3000

Unser aktuelles Räzelfoto entstand kurz in der Weihnachtswoche 2015 in der Seilbahn kurz vor dem Scex Rouge mit Blick auf das Skigebiet Glacier3000 am Drei-Kantone-Eck Bern-Waadt-Wallis.

Die Anreise zur Talstation von Glacier3000 auf dem Col du Pillon dauert ab Bern via Spiez – Zweisimmen – Gstaadt über 2 1/2 Stunden, weshalb wie allenfalls Hinreisewilligen für einmal die Benutzung des MIV durchgehen lassen können. Den Col du Pillon liegt 1546 M.ü.M., er verbindet Gsteig (hinter Gstaad) und Les Diablerets. Ab hier führen seit 1964 zwei Seilbahnen in schwindelerregender Höhe auf den Scex Rouge (2222 M.ü.M.), wo man von Oktober bis Mai Wintersport betreiben kann. Die Pisten auf dem Tsanfleurongletscher sind keine schwarzen, wenn ich das mal so unterstellen darf.

Die Aussicht nach Nord-Osten, Richtung Lausanne, ganz links das Rhonetal mit Monthey:

… und nach Nordwesten, Richtung Gstaad und Simmental:

Dem ohne Skiausrüstung angereisten Gast empfiehlt sich der Besuch des Peak Walk:

Es gibt nur eine einzige Hängebrücke auf der ganzen Welt, die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Sie heisst Peak Walk by Tissot. Sie befindet sich auf Glacier 3000. Und sie lädt Sie zu einem Erlebnis ein, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

Im Sommer ist dafür der Alpine Coaster in Betrieb, eine eindrückliche Sommerschlittelbahn.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:

Mä-2 Sex Rouge (Bergstation Glacier 3000)
@wotaber Auf dem Glacier 3000
@Znuk_ch Diablerets?
@PetrCamenz Skigebiet von Les Diableterets, auf dem Glacier de Tsanfleuron.
Fabelix Dableretsgipfel
@hcdole Da fährt man (ich) viel in der Aletscharena rum … ob’s aber wirklich dort ist ?
roland der herr Natischer war wieder mal im wallis, oder? Plaine-Morte, Montana ist meine Antwort.
Judit Juhász Bei der Bergstation von Glacier 3000 (neben Alpine Coaster), Les Diablerets
Kartograf Yoster gibt sich die Ehre Les Diablerets

Seriensieger Mä-2 war auch diesmal wieder der Schnellste.

Wir würden dem Glacier3000 den Titel einer uneingeschränkten #Hingehempfehlung verleihen – würde im Gipfelrestaurant nicht übelstes Rugenbräu zu Bergpreisen verkauft.