#642 – Brunnmettlenalp

Der gesuchte Kartenausschnitt liegt im Kanton Glarus. Wenn man bei Näfels den westlichen Berg hochgeht, betritt man das ‚Kanada von Glarus Nord‘, wie das Oberseetal mancherorts genannt wird. Die Beschreibung passt ganz gut, ist das Tal doch ziemlich abgeschieden.

Exkursionen und Wanderungen beginnt der Nichtglarner idealerweise beim lauschigen Berghotel Obersee, einer ‚Oase in den Bergen‘, wie sie sich selber beschreiben.

Wer erkannte die Brunnmettlenalp?

Wir erhielten die folgenden Lösungen, am schnellsten war wiedereinmal Mä-2. Gratulation!

Mä-2 Brunnmettlenalp
Cöpu Brunnmettlenalp
mbk Brunnmettlenalp
Andre Vock Brunnmettlenalp
Roland Zumbühl Brunnmettlenalp
Heinz Brunnmettlenalp
Marcel Brunnmettlenalp (GL)
Vine Brunnmettlenalp
Hans Rudolph Brunnmettlenalp
@thumarkus Stäfeli / Vorder-Geeren
Araxes Brunnmettlenalp
Lädi Brunnmettlenalp
Yves Brunnmettlenalp
Nik Walter Brunnmettlenalp
Maurits Brunnmettlenalp, Funktioniert die Seilbahn noch?
CFu Brunnmettlenalp
Schnegge Brunnmettlenalp, 1150müM
stobe Brunnmettlenalp bei Näfels
Rüedi44 Brunnmettlenalp GL, Ahornen, Oberseetal
chu’mana Die Alp heisst Brunnmettlenalp, der rote Punkt „Im Herz“
@davidrei Brunnmettlenalp (der Plattenberg hat geholfen 😉 )
@ckuert Brunnmettlenalp – dank dem *attenberg gefunden
@dieunscheinbare  Brunnmettlenalp
mankiwg Brunnmettlenalp

#583 – Urnerboden

Die Kühe auf unserem aktuellen Räzelfoto weideten auf dem Urnerboden.

Zum Urnerboden, resp. dem Klausenpass hatten wir vor Jahren bereits mal ein Räzel publiziert.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:

@hcdole Das kann doch nur auf dem Urnerboden sein, der grössten Alp der Schweiz …
Araxes Urnerboden, Gemeinde Spiringen
@retofoxfehr Urnerboden
@michaelriner Unrnerboden
DarioG Auf Urners Boden
Werner Gamper Urnerboden (leider nicht im Kanton Glarus 😉
Urheinau Urnerboden,  Unterm Port, (Gemeinde Spiringen UR)
Lädi Die Kühe liegen auf dem Urnerboden
Marcel Urnerboden
mankiwg Urnerboden
Rolf Auf dem Urnerboden
@xichtwitt Spiringen
Mä-2 Urnerboden
Christoph Jeger Urnerboden
Schello Urnerboden
Roland Zumbühl Urnerboden
CFu Gemeinde Spiringen (Urnerboden/Riedrüti/Underm Port, wie der Bauer heisst, weiss ich leider nicht….)

Gratulation an @hcdole, der (trotz technischen Hindernissen) als Erster die Lösung eingereicht hat!

#577 – Linthal Braunwaldbahn

Unser aktuelles Räzelfoto entstand am Bahnhof Linthal Braunwaldbahn.

Das südlichste Dorf des Kantons wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Betschwanden, Braunwald, Elm, Engi, Haslen, Luchsingen, Matt, Mitlödi, Rüti (GL), Schwanden (GL), Schwändi und Sool zur neuen Gemeinde Glarus Süd zusammengelegt. (Quelle)

Die Braunwaldbahn verbindet die Linthal auf 674 m ü. M. mit dem Lufthöhenkurort Braunwald auf 1254 M.ü.M. Braunwald ist einer der autofreien Orte der Schweiz, welche nur mit der Bahn zu erreichen sind. Seit 1982 befindet sich die Talstation direkt neben der Bahnlinie Glarus – Linthal mit dem eigenen Bahnhof Linthal Braunwaldbahn.

Linthal ist Ausgangspunkt der Klausenpassstrasse, die das Glarnerland mit Altdorf (UR) verbindet.

Wir haben die folgenden Antworten erhalten und freuen uns mit Urheinau über die schnellste richtige Antwort:

Urheinau Linthal Braunwaldbahn
Mä-2 Linthal Braunwaldbahn
Stefan Oechslin Braunwald GL
@Znuk_ch Min Name isch Claus, K wie Knopfloch L wie Laus….. Linthal
Heinz Linthal, Braunwaldbahn
Araxes Braunwald Standseilbahn
mbk Linthal Braunwaldbahn
roland Linthal Braunwaldbahn (GL)
@m_luescher Linthal, Braunwaldbahn
Tinu Linthal Braunwaldbahn
Shearer Linthal Braunwaldbahn.
all white Linthal Braunwaldbahn
rosivarama Linthal Braunwaldbahn
Marcel Linthal Braunwaldbahn
Christoph Jeger Linthal Braunwaldbahn
Jonas Bubenhofer Linthal Braunwaldbahn
Lädi Station Linthal-Braunwaldbahn
Kaspar Bahnhof Linthal Braunwaldbahn 🙂

#338 – Es ist ein Tankgraben

Nein, es ist kein Teil des Escherkanals, welcher seit 1811 die Linth von Näfels in den Walensee umleitet. Und nein, es ist auch kein Teil eines Wasserkraftwerks. Es ist etwas ganz anderes, nämlich ein Tankgraben.

Ein Tankgraben dient nicht etwa dem Betanken von irgendetwas, sondern soll als Panzersperre das Eindringen von fremden Mächten verhindern.

Die Sperrstelle Näfels ist ein Geländepanzerhindernis, das sich nördlich von Näfels quer über den Taleingang ins Glarnerland erstreckt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde im Juli 1941 mit dem Bau eines Tankgrabens begonnen, der heute aufgrund seiner ökologischen Bedeutung erhalten wird. Der wassergefüllte Graben wird von mehreren Bächen auf Brücken überquert, darunter die Rauti. Südlich des Tankgrabens kamen 1942 und 1943 sechs Infanteriebunker und die schussbereit gemachten, aber noch nicht vollständig eingerichteten Artilleriewerke Näfels-Niederberg und Beglingen hinzu, die in den Talhängen untergebracht sind und das Hindernis beidseitig flankieren. (Quelle)

Die Sperrstelle Näfels ist auf der Landeskarte übrigens erst ab 1989 eingezeichnet, vorher war von diesem doch sehr markanten Bauwerk auf den Karten nichts zu sehen.

Das Reduit gibt es nicht mehr (ausser vielleicht in gewissen Köpfen), darum wurde die Sperrstelle Näfels von der Armee in den 90er Jahren aufgegeben. Der wassergefüllte Tankgraben wird jedoch aufgrund seiner ökologischen Bedeutung weiterhin erhalten.

Nur mit dem Bildausschnitt war das Rätsel offenbar zu schwierig. Der Zusatzhinweis half dann aber, den Volley Verein Näfels zu finden. Die Linthhalle, in der die NLA Spiele jeweils ausgetragen werden, befindet sich direkt neben dem Tankgraben (auf der Karte mit Bad bezeichnet). Erweiterte Google-Fähigkeiten führten dann zum ursprünglichen Verwendungszweck des Grabens.

Ein durchaus schwieriges Rätsel, aber die Profis unter euch konnten auch das knacken. Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten:

@one996

Panzersperre Näfels (erst nach Zusatzhinweis und googlerieren gefunden)

@Herr_Natischer

Sperrstelle Näfels

@stroe

Ist bei Näfels GL. Hab aber nicht herausgefunden was der Zweck des Kanals ist. Seitenkanal zum Linth Escherkanal?

Jules

Abfluss vom Wasserkraftwerk Obersee in Näfels GL

Tinu

Sperrstelle Näfels in der Gemeinde Glarus Nord Der mit Wasser gefüllte Tankgraben sollte wohl verhindern, dass liechtensteinische Panzer in den Zigerschlitz eindringen? (Merci für den Volleyballtipp!)

TomT

Das ist der sog. Tankgraben von Näfels. Sollte wohl Panzer aufhalten.

Tom

Chli Linthli (in Näfels)

@theswiss

Sperrstelle Näfels (danke Tom)

meisterrem

Linth-Kanal

@bwg_bern

Panzergraben in der Gemeinde Glarus Nord

Herzliche Gratulation an @one996 für die schnellste Lösung und allen anderen Profis, die diese Knacknuss knacken konnten!

#263 – Glärnisch

Um auf die richtige Lösung des letzten Rätsels zu kommen, gab es verschiedene Lösungswege:

Entweder man konsultierte map.geo.admin.ch und liess sich dort vom Matterhorn einen Radius von 153 km einzeichnen. In nordöstlicher Richtung (das Gegenteil von Südwesten) liegt dann der gesuchte Gipfel.

Oder man wählt als Lösungsweg peakfinder.org und guckt dort vom Matterhorn aus in nordöstlicher Richtung nach einem Gipfel, welcher in der gesuchten Distanz liegt.

Oder man wählt wiederum einen anderen Lösungsweg und verlässt sich auf den Hinweis mit den Blumen. Nur sind in dieser Variante die Fehltreffer etwas wahrscheinlicher…

Egal, auf welche Weise man vorgeht: die richtige Lösung lautet diesmal Glärnisch.

Das Gipfelmassiv liegt im Kanton Glarus zwischen dem Klöntal, Schwanden und Glarus. Der Glärnisch besteht eigentlich aus einer Sammlung von verschiedenen Gipfeln wie z.B. dem Vorder Glärnisch, dem Bächistock, dem Ruchen und eben auch dem Vrenelisgärtli. Auf resp. in ebendiesem Vrenelisgärtli findet man aber keine Blumen. Der Name entspringt einer Sage.

Hier eure Lösungsvorschläge:

@fredbue

Blüemlisalp

@vasile23

Glärnisch – 2909m – http://bit.ly/1sUHmZ5

Wisi

Es könnten ja Blumen von Vrenelisgärtli sein.

Znuk

Glärnisch? (Never heard of)

Tom

Ich würd mal sagen auf dem Glärnisch.

daevu

Gärnisch?

Herr Smeik

Gross Chärpf

@fredbue

Vrenelisgärtli

Gratulation an @vasile23 für die schnellste richtige Lösung!

#185 – Panten Brücke

Die Pantenbrücke ist eine Doppelbrücke in Linthal im Kanton Glarus.

Um noch einen kleinen geografischen Abriss zu machen: Um zu dieser Panten Brücke zu kommen, fahren Sie von Altdorf via Urnerboden und Klausenpass in Richtung Glarus / Walensee. Etwa in der Mitte biegen Sie kurz vor Lintal rechts ab, parken Ihren Wagen in Tierfehd und wandern über diese Brücke. Wenn Sie weitergehen, können Sie über den Kistenpass bis in den Kanton Graubünden laufen.

19-12-2013 17-38-17

Das jüngste Rätsel war etwas Googlesuchepessimiert. Trotz dieser Erschwernis, haben vier Leser die korrekte Lösung gefunden. Am schnellsten war @wotaber, wir gratulieren herzlich.

@wotaber Pantenbrücke
LUnGE Pantenbrugg
habi Das ist die Panthenbrücke im Linthal.
Förster Willi Pantenbrücke, Linthal GL

Nun das wichtigste zum Schluss: Der Geoblog wünscht Euch und Euren Familien frohe Festtage und viel gefreutes! Vergesst aber bitte bei den ganzen Festivitäten nicht, dass auch diesmal am Donnerstag 13 Uhr ein neues Rätsel folgen wird! In dem Sinne: Santé

#167 – Klausenpass

Der im letzten Rätsel gesuchte Klausenpass verbindet die beiden Kantone Uri und Glarus. Die Passstrasse wurde 1900 eröffnet, die Passhöhe befindet sich auf 1’948 m ü. M.

Ungewöhnlich ist, dass die Kantonsgrenze zwischen Uri und Glarus nicht auf der Passhöhe verlauft. Nach jahrelangen Streitigkeiten zwischen Urnern und Glarnern wurde im Jahre 1315 die Grenze festgelegt. Dabei wurde das Gebiet östlich der Passhöhe den Urnern zugesprochen. Dieses Gebiet, Urnerboden genannt, bildet die grösste Alp der Schweiz und ist gleichzeitig eine kleine, ganzjährig bewohnte Siedlung.

Im Winter ist der Klausenpass geschlossen. Der Urnerboden ist während dieser Zeit nur vom Kanton Glarus zu erreichen. Der Aufenthalt während des Winters war auf dem Urnerboden bis 1877 gesetzlich verboten. Heute bleiben rund 30 Familien während des Winters auf der Alp.

Bekannt ist ebenfalls das Klausenrennen, ein Oldtimerrennen, das über den Klausenpass führt. Ursprünglich war das Klausenrennen ein internationales Bergrennen, das in den Jahren zwischen 1922 und 1934 als „Grosser Bergpreis der Schweiz“ insgesamt zehn Mal ausgetragen wurde. Es galt damals als das bekannteste und schwerste Bergrennen von Europa.

Der 21,5 Kilometer lange, gefährliche Kurs ging durch 136 Kurven und über 1237 Höhenmeter hinweg. Den Rennwagen-Streckenrekord hielt 1934 Rudolf Caracciola mit einer Zeit von 15:22,20 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 83,9 km/h entspricht. Zu bemerken ist, dass diese Resultate auf einer damals viel schmaleren und unbefestigten Schotterpiste erreicht wurden.

Ihr habt das Rätsel natürlich problemlos knacken können. Hier eure Lösungsvorschläge:

@one996 Wenn ich mich militärzeitlich recht erinnere: Klausenpass
Znuk Klausenpass
LUnGE Klausenpass (teilerkannt, musste einfach die letzten 10 mit dem Töff gefahrenen nochmals googlemappen)
Habi Das sieht doch aus wie der Klausenpass, das letzte Mal als ich dort oben war, sah der Parkplatz jedenfalls fast so aus (http://www.flickr.com/photos/79112147@N00/6186040589/)
@2611 Klausenpass