#760 – Laupen

Unser aktuelles Räzelfoto zeigte das Schloss Laupen (BE).

Im 13. Jahrhundert ist das Schloss Spielball an der Grenze zwischen den um die Hegemonie kämpfenden Grafen von Kyburg und Habsburg einerseits, den Grafen von Savoyen anderseits, und sieht zahlreiche gewaltsame und gewaltlose Handänderungen. 1295 und 1309/10 besuchte der König die Burg und verpfändete sie. 1324 löste die aufstrebende Stadt Bern das Pfand ein und errichtete hier erstete Landvogtei. Dem Ausgreifen Berns in die Landschaft als wachsende Territorialmacht sollte ein Riegel geschoben werden. Im Laupenkrieg beschloss ein Bündnis aus burgundischem, savoyischem und habsburgischem Adel und der Stadt Freiburg im Üechtland, Bern zurückzudrängen und belagerte 1339 als erstes Laupen. Die Festung trotzte zwölf Tage lang den Angreifern. Mit Unterstützung der Innerschweizer Orte gelang es Bern, den Adel vernichtend zu schlagen. (Quelle)

Ältere Georäzelnde erinnern sich: In Laupen waren wir vor einigen Jahren schon einmal.

Bildquelle: bglaupen.ch

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#757 – Rapperswil BE

Unser aktuelles Grosser-Bruder-Räzelfoto entstand in Rapperswil BE.

Rapperswil liegt auf 521 m ü. M., 13 km nördlich der Kantonshauptstadt Bern (Luftlinie). Das Dorf im Schweizer Mittelland erstreckt sich auf einer leicht gegen Norden einfallenden Hochfläche des Rapperswiler Plateaus zwischen den Senken von Limpachtal im Norden und Lyssbach im Süden. (Quelle)

Bildquelle: rapperswil-be.ch

Rapperswil BE, 1918. Der 27-jährige Louis Gasser kauft eine kleine Handziegelei, die kurz vor dem Konkurs steht. Er legt damit den Grundstein für die heutige Ziegelei Rapperswil Louis Gasser AG. (Quelle)

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit Schnegge über die schnellste richtige Antwort:
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#751 – Stechelberg

Unser letztes Räzelfoto entstand in Rütti, in Stechelberg, ganz hinten im Lauterbrunnental.

Ab Stechelberg reisen Wintersportler, Aussichtsfetischisten und aber auch Cineasten via Gimmelwald, Mürren und Birg aufs Schilthorn, wo bekanntlich James Bond mal Bösewichte jagte. Andere wiederum stürzen sich furchtlos von den steilen Felswänden.

Der Sage nach sandten die Bewohner der Ebene um Interlaken im Drange sich auszubreiten Kundschafter in die Täler, um zu erfahren, wo sich die Weidegründe für ihre sich mehrenden Herden fänden. Als dieselben zurückkamen und gefragt wurden, was sie gefunden hätten, antworteten sie: „Wir haben luuter (viele/klare) Brunnen und Grind (Fels) ol (oder) Wald gesehen.“ (Quelle)

Bildquelle: stechelberg.ch

Wir haben die folgenden Antworten erhalten und freuen uns mit Mä-2 über die schnellste richtige Antwort:
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#749 – Wynau

Bei Wynau kreuzt sich die Stammlinie Olten–Langenthal–Burgdorf–Bern mit der Bahn 2000.

Wynau liegt im Oberaargau im Schweizer Mittelland. Es ist die nordöstlichste Gemeinde des Kantons Bern und grenzt an die Kantone Aargau und Solothurn. Die nördliche Gemeindegrenze bildet die Aare. Die Nachbargemeinden sind Wolfwil, Murgenthal, Roggwil BE, Aarwangen und Schwarzhäusern.
Der Spiegel der Aare bei Wynau ist mit 401,5 m ü. M. der tiefste Punkt des Kantons Bern. (Quelle)

Auf der Fotomontage von Heinz kann man die beiden Bahnlinien gut erkennen.

Gleich hier befindet sich auch die Kantonsgrenze zwischen Bern und Aargau.

Der Ort wurde von euch natürlich gefunden. Auch wenn die Bandbreite der Rückmeldungen etwas unterschiedlich ausgefallen ist…

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#730 – Walkringen

Unser aktuelles Räzelfoto entstand oberhalb von Walkringen. Dort fahren wir kommenden Samstag anlässlich unserer 8. Geoblog-Leserreise durch!

Wir fahren bekanntlich mit (E-)Bikes von Burgdorf via Lueg + Konolfingen nach Thun.
Eure An-/Abmeldungen nehmen wir gerne bis Mittwoch-Abend entgegen!

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#722 – Aareschlucht Ost

Zwischen Innertkirchen und Meiringen liegt ein Felshügel, der sich den eiszeitlichen Gletschermassen widersetzt hat. Der Kirchet, wie der Hügel heisst, wird heute durch die Aareschlucht durchtrennt. Es gibt übrigens durch den Kirchet mehrere Aareschluchten…

In der ersten warmen Zwischeneiszeit, als sich die Gletscher zurückzogen, erodierte das Wasser eine Schlucht durch den Felsen. In der darauf folgenden Kaltzeit stiess der Gletscher erneut über den Kirchet vor. Dabei wurde die Schlucht mit Moräne gefüllt. Beim Gletscherrückzug in der nächsten Wärmeperiode schwemmte das Schmelzwasser nicht etwa das Moränenmaterial der alten Schlucht aus, sondern erodierte eine neue Schlucht durch den Fels. So entstanden in den Zwischeneiszeiten jeweils neue Aareschluchten. Nach den detaillierten Beobachtungen von Franz Müller sind neben der heutigen noch fünf frühere Schluchten festzustellen, die ganz oder teilweise mit Moräne gefüllt sind. (Quelle)

Nebst der Aare hat sich auch noch die Meiringen-Innertkirchen-Bahn (MIB) durch den Kirchet gebohrt. Sie erschliesst die beiden Zugänge zum Fussweg durch die Aareschlucht.

Und exakt von der östlichen Haltestelle (nein, kein Bahnhof…) hat uns unser Leser Marcel ein Rätselbild geschickt! Die westliche Haltestelle hatten wir übrigens auf dem Geoblog.ch auch schon vor ein paar Monaten…

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#721 – Burgdorf

Unser aktuelles Räzelfoto entstand in Burgdorf.

1175 – Erstmals erwähnt als „Burtorf“ = Burg Bertolfs (Berchtolds) im Zusammenhang mit einer Schenkungs-urkunde Herzog Berchtolds IV. von Zähringen (= 1186).
Der Ausbau der Schlossanlage und die Entwicklung der ihr zu Füssen liegenden Siedlung zur Stadt fallen in seine Zeit und in die seines Nachfolgers Berchtolds V.. (Quelle)

Burgdorf? Hmm … Da war doch was … *grübel* …
Natürlich: Am SA 19.8. gehts zur 8. Geoblog-Leserreise!

Bildquelle: wwf-bern.ch

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#710 – Tramelan

Wir suchten im letzten Rätsel nach der Ortschaft Tramelan.

Tramelan ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Berner Jura des Kantons Bern in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Tramlingen wird heute selten verwendet. Tramelan liegt auf 900 m ü. M., 15 km nordwestlich von Biel. Die Gemeinde erstreckt sich in einer breiten Talmulde des Baches Trame im Jura nördlich der Montagne du Droit und am Südostrand der Franches-Montagnes. (Quelle)

Der zuständige Redaktör hat die Gemeinde kürzlich besucht und sich beim auseinanderschrauben und wieder zusammensetzen eines mechanischen Uhrwerks versucht. Die Uhr lief am Schluss wieder…

Ein Beitrag geteilt von @chm (@macronix) am

Tramelan war bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrheitlich von Landwirtschaft geprägt und im Moor von La Tourbière wurde zeitweise Torf gestochen. Danach setzte mit der Einführung der Uhrenindustrie ein rascher wirtschaftlicher Aufschwung ein und die Bevölkerung wuchs stark an. Unter der Uhren- und Maschinenbauindustrie erlebte Tramelan in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Blütezeit. (Quelle)

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#707 – Spielplatz Lenkerseeli

Schon beeindruckend, was Werbung mit unseren Hirnis macht. Ein eingängiger und vielfach gehörter Claim („Adelbode-Länk, dänk!„) löst bei vielen auch bloss beim Wörtchen „dänk“ die entsprechenden Assoziationen aus. Werbung funktioniert, einmal mehr bewiesen.

Eben, wir suchten nach dem Seeli in der Länk, dänk.

Spannend ist übrigens, dass beim Reinzoomen der Karte von Swisstopo plötzlich vom Rohresee die Rede ist…

Wie auch immer… spannend ist auf jeden Fall auch der Kinderspielplatz beim Lenkerseeli. Für Kinder unterschiedlichen Alters gibt es allerhand zu entdecken.

Der wunderschöne AlpKultur® Spielplatz bietet mit unterschiedlichsten Spielgeräten Spass für Gross und Klein. Mit der Tyrolienne, der Seil-Hängebrücke, dem Wassertisch, Rutschbahnen, einem Sinnespfad, dem Heckenlabyrinth, einem Klettermikado, der Rollstuhlwippe, dem Spielmobil, der Spiel-Modellseilbahn, einem Glockenspiel, spannenden Kriechröhren und Schaukeln lassen sich abwechlungsreiche Stunden im Freien verbringen. (Quelle)

Mit Kindern also durchaus einen Ausflug wert! Weiterlesen

#688 – Sidelhorn

Vetter Fabian skitourte vor einigen Wochen auf das Sidelhorn.

Das Sidelhorn (2764 m ü. M.) ist ein Berg im Massiv der Berner Alpen in der Schweiz. Es liegt auf der Grenze der Kantone Wallis und Bern sowie auf der Europäischen Hauptwasserscheide. Der Gipfel kann zu Fuss vom Grimselpass aus erreicht werden. Vom Gipfel aus geniesst man einen weiten Panoramablick über die Berner und Walliser Alpen und die Gletscher und Seen des Grimselgebietes. (Quelle)

Bildquelle: christianengl.de

Am Sidelhorn hätten die Obergommer eigentlich gern ein (schneesicheres) Wintersportgebiet hingebaut. Es kam jedoch anders. Und nun gibts halt keine alpinen Ski- oder Snowboardsport mehr im Obergoms. Unsereins hatte damals am Hungerberg bei Oberwald, in Obergesteln sowie im Blaswald bei Ulrichen das Skifahren erlernt. Heute gibts im Obergoms winters v.a. Langlauf.

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit Schnegge über die schnellste richtige Antwort:

Schnegge Sidelhorn
stobe Sidelhorn
Mä-2 Sidelhorn
@idnu_ch Sidelhorn über dem Grimselpass
All white Sidelhorn
CFu Sidelhorn
Maurits Sidelhorn
mbk Sidelhorn, 2764m
@znuk_ch Sidelehoru
Daniela Sidelhorn
chu’mana Sidelhorn
Vine Sidelhorn
Lothringer Sidelhorn
Hans Rudolph Sidelhorn (2764 m) am Grimselpass
Eismeister Sidelhorn
Marco Decurtins Sidelhorn
Araxes Sidelhorn
Erweig Siedelhorn
Heinz Sidelhorn (ob Grimselpass)
Lädi Sidelhorn oberhalb Grimselstausee (Grenze Kt. BE / Kt. VS)
Rüedi44 Sidelhorn BE, 2465 m.ü.M, vorne rechts unten der Grimselpass, hinten rechts der Furkapass
Jürg N Sidelhorn oberhalb Grimselpass
Sepp Leo Sidelhorn am Grimselpass
Schello Der Herr Vetter vergnügte sich auf dem Sidelhorn.
Tobias Bachmann Sidelhorn
Marcel Sidelhorn