#740 – Klosterinsel Ufenau

Wer mit trockenen Füssen auf die grösste Schweizer Insel, die nicht über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, gelangen will, reist per Schiff an. Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft steuert die Klosterinsel Ufenau von April bis Oktober täglich an.

Die Insel selbst gehört zum Hoheitsgebiet des Kanton Schwyz und befindet sich seit dem Jahr 965 im Besitz des Klosters Einsiedeln. Dort wird auch aus den hier angepflanzten Reben Klosterwein gekeltert.

Das sehenswerte Ensemble aus Pfarrkirche, Kapelle und Gasthaus ist als Ortsbild von nationaler Bedeutung klassiert und die Uferlandschaft ist Bestandteil einer Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Basierend auf diesem Schutzstatus und der besonderen landschaftlichen Schönheit erlitt ein ambitioniertes Neubauprojekt in Zusammenarbeit mit dem Stararchitekten Peter Zumthor 2012 Schiffbruch. Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass der geplante Neubau nicht mit dem Moorschutz vereinbar sei. Und so bleibt ein Stück Idylle im dicht bebauten Zürichsee-Ballungsraum bis auf Weiteres erhalten.

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#728 – Das Bänkli bei der Leglerhütte


Eins ist klar, diese Aussicht muss man sich zu Fuss verdienen. Das nächste Seilbähnli befindet sich gut zwei Stunden Fussmarsch entfernt in Mettmen beim Stausee Garichti. Dafür gibt es direkt neben dem Bänkli die Möglichkeit in der Leglerhütte auf über 2’200 m ü. M. mit herrlichem Blick auf den höchsten Glarner – den Tödi – und das wunderbar schroffe Kärpfmassiv zu nächtigen.

Die Leglerhütte gehört dank ihrer einfachen Erreichbarkeit zu den sehr gut frequentierten SAC-Hütten. Weniger bekannt ist, dass sich die Hütte mitten im ältesten Wildschutzgebiet Europas, dem Freiberg Kärpf liegt. Zu verdanken ist das Landammann Joachim Bäldi, der das Jagdbanngebiet 1548 gegründete und sich so für den Schutz der Wildtiere einsetzte.

Wer heute auf dem Kärpf-Trek in drei Etappen einmal rund ums Kärpfmassiv wandert, der bekommt garantiert zig Murmeli, den einen oder anderen Steinbock und Gämsen zu Gesicht. Mit etwas Glück sichtet man auch Birkhühner oder Adler.

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#728 – Travelitas Georätsel August 17

Anita vom Travelblog www.travelita.ch serviert uns jeweils am ersten Montag im Monat ein Georätsel!

Heute im Angebot – das schönste Bänkli im ganzen Land.

Aber wohin müsst ihr wandern, um in den Genuss dieses herrlichen Bergpanoramas zu kommen?

Deinen Lösungsvorschlag nehmen wir gerne im folgenden Formular entgegen:
Update: Die Auflösung folgt im nächsten Beitrag!

#713 – Ds Poschi vom Lac de Moiry

Was würden wir nur ohne Postautos machen, die uns Wandervögel in die hinterletzten Krachen transportieren? Dieser abenteuerliche Streckenabschnitt ist die letzte Etappe hinauf zum Lac de Moiry auf 2’250 m ü M. im Val d’Anniviers. Die Endhaltestelle befindet sich bei den Moränenausläufern des Moirygletschers am südlichen Ende des Lac de Moiry.

Der smaragdgrüne Stausee (der bei unserem Besuch sehr wenig Wasser hatte) ist ein empfehlenswerter Ausgangspunkt für schöne Bergtouren Richtung Moiry Hütte oder zur Cabane des Becs de Bosson. Wer’s gemütlicher mag, der wandert in gut 2.5 h durch eine wunderschöne Berglandschaft (mit der mächtigen, 1958 erstellen Staumauer im Rücken) talwärts Richtung Postkartendorf Grimentz.

Das Rätsel wurde geknackt und ds Poschi vom Lac de Moiry erkannt! Weiterlesen

#713 – Travelitas Georätsel Juli 17

Anita vom Travelblog www.travelita.ch serviert uns jeweils am ersten Montag im Monat ein Georätsel!

Adleraugen sehen es sofort – das Postauto, das sich die Serpentinen hinunter schlängelt. Und wir fragen uns: woher kommt es?

Tipp: den Ort hatten wir hier auf dem Geoblog schon mal. Etwas mit Wasser und einer speziellen Farbe…

==> Das Räzel wurde aufgelöst.

#701 – Gietisflueh

Insgesamt 39 Seilbahnen werden im Kanton Uri touristisch genutzt. Alle diese Seilbahnverbindungen inklusive Wandertipps sind im Urner Seilbahnführer aufgelistet.

Und nun zur Rätsellösung: Wir stehen hier frühmorgens an der Talstation Chlital – einem Seitental von Isenthal – und nehmen die Seilbahn hinauf zur Gietisflueh. Für geübte Bergwanderer ist die Gietisflueh Ausgangspunkt für einen Aufstieg zum Gitschen und/oder Weiterstieg zum Uri Rotstock, einer der höchsten Gipfel im 10-Kilometer-Umkreis rund um den Vierwaldstättersee. Wer das tolle Bergpanorama lieber aus der Distanz geniesst, der wandert mit herrlicher Aussicht zum Schartihöreli hoch.

Allen Seilbähnli-Fans kann ich zudem die Urner Seilbahnwanderung empfehlen. In insgesamt fünf Etappen führt die Seilbahnwanderung quer durch den Kanton Uri und bietet dabei abenteuerlich anmutende Seilbahnfahrten. Wir haben vor zwei Jahren die ersten beiden Wegetappen von Altdorf via Isenthal zurück nach Altdorf erwandert und dabei unter anderem auch mit Kommunikationsproblemen «gekämpft».

Das Rätselfoto ist dadurch entstanden, dass sich die Seilbahn im ersten Anlauf ohne uns auf den Weg Richtung Gietisflueh gemacht hat. Unseren Erfahrungsbericht könnt ihr hier nachlesen: Höhenflüge auf der Urner Seilbahnwanderung.

Das Rätsel wurde natürlich geknackt! Hier die eingegangenen Lösungsvorschläge: Weiterlesen