#1107 – Zweilütschinen – Gündlischwand

Die gesuchte Barriere steht in Zweilütschinen, dem berühmteren Ortsteil von Gündlischwand. Berühmt, weil seit 1890 die Bahn hier hält und sich trennt. Ein Teil reist nach Lauterbrunnen, der Rest nach Grindelwald. (Ob der vordere oder hintere Teil wissen vermutlich nur die Bahnangestellten, die jeweils in Interlaken einweisen. Es muss sich auch ständig ändern. Nur so kann ich mir erklären, dass in Zweilütschinen immer panikartig Leute ihre Skis suchen.)

Geschichte machte Gündlischwand aber schon vorher: Seit 1580 ist es als Brückenort über die Lütschinen dokumentiert. Später wurde während rund 80 Jahren Eisenerz verhüttet, welches im hinteren Lauterbrunnental gewonnen wurde. Den Schmelzofen von 1680 kann man noch heute besuchen.

Heute arbeiten die meisten Einheimischen auswärts. Einige bei der Bahn, einige in der Landwirtschaft und einige bleiben auch im Dorf. Den meisten ist Gündlischwand aber als Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg in die Berge bekannt. Entweder vorzugsweise in der Bahn oder im Auto.

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#1106 – Altishofen

Der gesuchte Ort heisst Altishofen und liegt im Luzerner Hinterland im Wiggertal. Altishofen hat 1955 Einwohner (Stand 31.12.2018). Bekannt sei es für sein historisches Dorfbild von nationaler Bedeutung, unter anderem dem Schloss Altishofen, das heute Sitz der Gemeindeverwaltung ist. Mehr Infos findet man auf Wikipedia.
Mit dem Bahnhof in Nebikon und dem Autobahnanschluss in Dagmersellen ist Altishofen trotz der ländlichen Lage gut erschlossen.

LU-Altishofen-Schloss

Schloss Altishofen
Roland Zumbuehl / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Die Gegend kann man prima mit dem Velo erkunden, wir haben das über die Hügel rund um Ebersecken gemacht, wo wir auch in Altishofen vorbeigekommen sind.

In den Hügeln oberhalb Altishofen

Das Räzel war eine Knacknuss, mit drei zusätzlichen Hinweisen gab es dann doch ein paar Lösungen. Einige beeindruckte das gar nicht, sie gaben sogar den genauen Standort des Fotografen an. Und von allen Einsendern war Heinz der Schnellste, Gratulation.

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#1105 – Biasca (TI)

Unser aktuelles Bilderräzel zeigte den Bahnhof Biasca (TI).

«Von der Piazza in Biasca, am Kreuzungspunkt der Strassen zu den Alpenpassen Lukmanier und Gotthard, mit dem prachtigen Museumssitz Casa Cavalier Pellanda, lasst sich ein Rundgang unternehmen, der zu Baudenkmalern von beachtlichem Interesse fuhrt. Von der Pfarrkirche San Carlo geht es aufwarts zur bedeutenden romanischen Kirche San Pietro, um dann den Wasserfall Santa Petronilla und das gleichnamige Kirchlein zu erreichen. Der alte Weg ist von Kreuzwegstationen flankiert und bildet gewissermassen einen Sacro Monte en miniature.» (Quelle)

Bildquelle: outdooractive.com

«Biasca kennen viele nur vom Auto oder vom Zug aus. Das Dorf bietet aber Sehenswürdigkeiten – wie den Doppelwasserfall des Ri della Froda beim Bahnhof mit schönen Badebecken und der Santa Patronilla geweihtem Kirchlein aus dem 17. Jh. Ausserdem bezirzen ein einzigartiger Grotti-Bezirk den Gaumen und die national bedeutende romanische Kirche Petri e Paolo den Kultursinn.» (Quelle)

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns – wie so oft – mit Lothringer über die schnellste richtige Lösung: Weiterlesen

#1104 – Suggiture

Der gesuchte Zacken ist der Suggiture oberhalb des Brienzersees.

Der 2084 Meter hohe Berg ist ein Nebelgipfel des ungemein berühmteren Augstmatthorns. Dieses ist ein vergleichsweise unspektakulärer Gratgipfel, aber halt 51 Meter höher, als der Zacken. Kein Wunder werden die beiden Berge auch mal verwechselt. Um zum berühmteren Gipfel zu gelangen, geht man meistens dort durch.

Auf dem Rätselbild, das wir kürzlich von Marcel erhielten, sieht man den Suggiture und das Augstmatthorn…

In dieser Region wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts übrigens die erste Steinbockkolonie des Berner Oberlandes ausgesetzt. Deren Nachkommen sind auch heute noch dort zu Hause. Als wir vor einigen Jahren mit dem SAC hier durchwanderten liefen wir zwischen 15 Stück durch. Hier einige der schönen Tiere:

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#1101 – Turtmann

Dortmann ist in Turtmann.

Im Rahmen der Kunst Triennale 2014 im Wallis schrieb die Sittener Künstlerin Sabine Zaalene auf die ehemaligen Militärflugpiste Turtmann „Dort ist ein Mann“. Eine Hommage an die alte Schreibweise des Dorfes. Bis ins 19. Jahrhundert war die Schreibweise „Dortmann“ oder „Durtmann“ geläufig.

Etwas nördlich von der Flugpiste liegt übrigens die Augstbordkäserei, weltberühmt für ihren berühmten Raclettekäse.

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#1103 – Auf dem Chutzenturm

Wir haben in Räzel #1103 den Chutzenturm in Seedorf BE gesucht. Er steht mitten im Wald auf dem Frienisberg zwischen Jura und den Alpen, auf welche man bei gutem Wetter eine vorzügliche Sicht hat. Alte Räzelhasen haben bemerkt, dass wir den Turm bereits einmal im Angebot hatten.
Die oberste Aussichtsplattform ist auf 40 Meter oben, also schon deutlich über den Wipfeln, was eine uneingeschränkte Sicht ermöglicht. Der Holzturm ist aus Douglasien aus der Gegend gebaut, die Treppenstufen sind aus Eiche. Der Turm ist total 45 Meter hoch und wiegt 110 Tonnen ohne Fundament. Weitere Details kann man der turmeigenen Website entnehmen.

Mir war dieser Turm völlig unbekannt, bis ich davor stand. Ein Kollege führte uns auf einer lohnenden und einfachen Biketour dorthin.

Bei anderen ist der Turm offenbar bekannter, zahlreiche richtige Lösungen trudelten ein, die erste von CFu.

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#1102 – Unterbäch (VS)

Unser aktuelles Räzelfoto entstand im Ortsteil Salzgäba oberhalb von Unterbäch (VS).

10 Gründe Ihre Sommer- und Herbstferien in Unterbäch zu verbringen:
– 2000 Sonnenstunden im Jahr
– urchiges Walliser Bergdorf mit viel Charme
– einmalige Panoramasicht auf die Alpen
– Suonen- und Sudelpark mit integriertem Kinderspielplatz
– abwechslungsreiche Wander- und Suonenwege
– magische Biketrails
– gemütliche Hütten sowie gediegene Hotels und Restaurants
– schöne Feuerstellen
– Familienaction mit den Brandalp-Trottis
– idealer Ausgangspunkt, um das ganze Wallis zu erkunden

(Quelle)

Bildquelle: panoramakarte.com

Unterbäch (VS) gilt als das Rütli der Schweizer Frauen:

«Vor mehr als 60 Jahren haben die Frauen von Unterbäch Geschichte geschrieben! Am 5. März 1957 ereignete sich in Unterbäch in zukunftsweisender Schritt zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Gegen den Willen der Landesregierung erteilte der Gemeinderat den Frauen ein einmaliges Stimmrecht. So durften die Unterbächnerinnen als allererste Frauen der Schweiz abstimmen – dies 14 Jahre vor Einführung des Frauenstimmrechts. Aus diesem Grund wird Unterbäch das «Rütli der Schweizer Frau» genannt. Dies in Anlehnung an das Rütli (Rütliwiese), der Ort, wo der Sage nach das Bündnis der Urkantone der Schweiz geschlossen wurde, der so genannte Rütlischwur.» (Quelle)

Wir haben die folgenden Lösungsvorschläge erhalten und freuen uns mit Lothringer über die schnellste richtige Lösung: Weiterlesen

#1100 – Stein am Rhein

In diesen Coronazeiten sollte man sich dort wohl nicht aufhalten, an der Uferpromenade von Stein am Rhein im Kanton Schaffhausen. Die kleine Stadt liegt am Übergang des Untersees zum Hochrhein und ist ein touristischer Hotspot und entsprechend stark besucht. Gleich carweise werden sie heranchauffiert, die Touristen.Das erstaunt natürlich nicht, wenn man sich das Städtchen ansieht mit den bemalten Fassaden. Auch hier ist aber Timing alles, wenn man am Sonntagmorgen früh durch den Ort zieht, ist man fast alleine.

Im ersten Jahrhundert entstand eine Siedlung, um 300 n.Chr. wurde von den Römern eine Grenzfestung errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1267. 1484 begab sich Stein am Rhein unter die Schutzherrschaft von Zürich, die erst mit der Helvetik 1798 endete, als Stein am Rhein dem Kanton Schaffhausen zugeschlagen wurde. Am 22. Februar 1945 wurde Stein am Rhein irrtümlich von amerikanischen Flugzeugen bombardiert. Es gab neun Tote und mehrere Gebäude wurden beschädigt.
[Quelle]

Mit dem Velo oder Mountainbike ist man den Touristenströmen weniger ausgeliefert. Zwei Mal machten wir schon halt in Stein am Rhein, das erste Mal auf der Rheinroute, als die Kinder noch recht klein waren, das zweite Mal 2019 auf der Schaffhauserlandbike, die durch den ganzen Kanton führt.

Das Räzel #1100 war offenbar schwierig, aber für die üblichen Verdächtigen kein Problem, allen voran steamen59, der die Lösung am schnellsten abgab.

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#1099 – Siders/Sierre & Montana

Unser aktuelles Räzelfoto entstand auf einer Fahrt von Siders nach Montana.

«Die Region Siders ist führend in der Weinerzeugung der Schweiz. Mit etwa 5’000 Parzellen im Besitz von rund 2’500 Eigentümern ist der Wein hier allgegenwärtig. Der Wein, der sich in Museen als Kulturgut und auf dem Weinlehrpfad in didaktischer Form präsentiert, wird zum Gegenstand des Genusses in Kellereien, Vinotheken und Gasthäusern oder bei Wein-Events wie «VINEA – Salon der Schweizer Weine» oder der Rebsortenwanderung. Mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr ist die Bezeichnung «Sonnenstadt» eine tägliche Realität. Es ist übrigens kein Zufall, wenn die Stadt Siders diesen Vorzug stolz in ihrem Wappen zeigt.» (Quelle)

Bildquelle: valais.ch

Siders, der deutsche Namen von Sierre ist min. im Oberwallis noch sehr gebräuchlich. Das selbe gilt für Sitten für Sion. Martinach hört man hingegen kaum mehr.

Wir haben die folgenden Lösungen erhalten und freuen uns einmal mehr mit Lothringer über die schnellste richtige Antwort: Weiterlesen

#1098 – Iseltwald

Die gesuchte, ungewöhnliche Aussicht war vom Tunnelportal Chüebalm aus in Richtung Iseltwald mit dem Schloss Seeburg. Im Hintergrund der türkisfarbene Brienzersee und das Augstmatthorn.

Unser Gasträtselonkel Marcel war dort auf Tunnelrevision.

Wer erkannte Iseltwalt und den Chüebalm Tunnel

Wir erhielten die folgenden Lösungen, die schnellste -wie meistens wenns ins Oberland geht- von Weiterlesen