#771 – Die Wanderung

Die heutige Wanderung ist mit ÖV in einem Tag fast nicht machbar. Auf jeden Fall nicht, wenn man in der Deutschschweiz wohnt. Mit dem Zug ist der Ausgangsort von Bern kaum unter 5 Stunden erreicht. Der Rückweg dauert genau so lange. Mit dem Auto ist man schneller. Aber auch da muss man sich gut überlegen, wo man dann parkiert, weil das Poschi von a nach b braucht inkl. umsteigen fast zwei Stunden. Besser man parkiert talwärts dort, wo die Abzweigung in die beiden Seitentäler ist.

Die Wanderung kann in beide Richtungen gemacht werden. Wir haben sie von Süden nach Norden gemacht, weil das Dorf im Norden schon etwas spannender ist, als der Weiler im Süden. Falls wir Zeit hätten, liesse sich dort besser verweilen.

Gut. Wir starten also bei der Bushaltestelle und wandern zuerst der Strasse entlang. Beim avisierten Wegweiser biegen wir rechts ab und wandern stetig steigend durch schöne Lärchenwälder. Irgendwann erreichen wir die Waldgrenze. Durch ein wunderschönes Meer von Alpenrosen wandern wir weiter, bis wir den Pass erreichen. Beim Mittagessen aus dem Rucksack – Beiz gibt’s hier keine – lassen wir die über 700 Höhenmeter Revue passieren und geniessen den Blick in die zwei Seitentäler.

Nun geht’s etwas weniger Höhenmeter wieder runter. Zuerst laufen wir linkerhand über Bergflanken, queren dann einen Sessellift, der im Winter Sportler hochtransportiert, und dann -etwas unterhalb der Zwischenstation – geniessen wir … nichts. Wir lassen die Beiz trotz Durst aus. Sie hatte zu. Wir laufen also weiter den Skipisten entlang dem Ziel entgegen und überlegen, wie sie denn gelebt (haben), diese Walser.

Im Ort angekommen konsternieren wir, dass das Poschi trotz Eiltempo weg ist und nehmen halt doch noch ein Café oder ein Bier. Den Besuch im Museum verschieben wir auf ein anderes Mal.

Was für eine Wanderung haben wir gemacht?

Lösungen bis am Freitag mittag in das folgende Formular:

Zur Lösung

 

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